Gästebuch
Lieber Besucher dieser Seiten!
Hier besteht die Möglichkeit, ins Gästebuch zu schreiben, was Sie als kirchliche/r Mitarbeiter/in bewegt. Fragen, Meinungen, Kritik, Lob und ähnliches sind neben Aufnahmeanträgen immer willkommen!
Wir weisen darauf hin, dass wir für den Inhalt der Einträge nicht verantwortlich sind. Diese stellen nicht unbedingt die Meinung des Verbandsvorstandes dar.
Wir behalten uns vor, beleidigende, diskriminierende Äußerungen u.ä. zu entfernen.

8. Februar 2012 um 14:59
Liebe Kollegen!
Hier jetzt einmal eine sehr persönliche Stellungnahme zu dieser wirklich sehr naiven Auffassung, anhand einer Unterschrift, eines Namens mal eben schlußfolgern zu können, wer hier von wem beeinflußt wurde und dem zu folge gar nicht seine eigene Meinung oder im Interesse der Mitarbeiterschaft spricht.
Mein Name steht unter dem Schreiben des GA, weil ich höchstpersönlich und das schon seid nunmehr über 10 Jahren sehr skeptisch verfolge, wie der VKM handelt, entscheidet und beeinflußt wird, wenn er allein für sich Entscheidungen trifft.
Erst die Tatsache nicht nur eigenes Fachwisssen und Kompetenzen, sondern auch die Kompetenzen und kritischen Sichtweisen anderer Arbeitnehmerverbände in die Verhandlungen mit einzubeziehen hat hier zu einer deutlichen Rückkehr und Fortschritten im Interesse der Arbeitnehmer geführt. Dieser Weg war eindeutig für alle nicht leicht, mit mehr Kraft- und Nervenaufwand verbunden. Dafür zolle ich gerne meine Anerkennung!
Wenn nun der VKM die Abwendung der Bankabstimmung wünscht, schleicht sich bei mir aber der Gedanke ein, das die Zusammenarbeit mit Verdi und MVV-K nur lief, weil Angst um die eigenen Bestände herrschte. Wie sonst ist diese Rückkehr wirklich vernünftig zu erklären.
Das der MVV-K nicht immer klug und richtig handelt will ich gar nicht außen vor lassen. Überall wird “gemenschelt”.
Aber das es diese Vereinigung und in dieser Größenordnung gibt, sollte doch wohl auch hin und wieder nachdenklich stimmen!
Die Mitarbeiter wollen diesen anderen Wind gegenüber dem Arbeitgeber!
Die Arbeitgeber haben nichts mehr zu verschenken! Die Mitarbeiter aber auch schon lange nicht mehr!
Dann dauern Verhandlungen eben länger, fliegen mehr Fetzen, wird endlos diskutiert!
Es geht hier nicht um Eure persönlichen Interessen und Revierkämpfe, sondern ihr werdet finanziert von Mitgliederbeiträgen!
Ihr habt im Interesse der Mitarbeiter zu handeln!
Wenn hier jetzt wieder behauptet wird, solche Protestaktionen oder Briefe sind nur möglich weil eine Vereinigung beeinflußt hat, dann denke ich das hier sehr naive Geister am Werke sind und wünsche davon nicht vertreten zu werden!
Ansonsten verbleibe ich aber gerne mit einem freundlichen und kollegialen Gruß,
Jutta Blome-Bartels
Vors.Gem.MAV Ammerland
Mitglied im GA
Mitglied in Gesamt MAV der Kirche Oldenburg
28. Dezember 2011 um 11:11
Liebe Kollegin C-W,
danke für Deine guten Wünsche für die konstruktive Zusammenarbeit in der ADK und für das neue Jahr. Du nimmst erstaunlich viel Anteil, an der Entwicklung der Kirchengewerkschaft MVV, obwohl Du ja langjähriges Mitglied im VKM-Hannover(früher sogar im Vorstand) bist.
Michael hat zu Recht geschrieben, dass in der Satzung kein Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhungen vorgesehen ist. Ein solches könnte aber bestehen, wenn dem Mitglied die Beitragserhöhung unter Einhaltung der Kündigungsfristen objektiv wirtschaftlich nicht zu zumuten ist. Wenn es solche Fälle geben sollte, werden wir versuchen, uns mit den betroffenen Mitgliedern zu einigen. Überhaupt: Die Beiträge werden zum Jahresbeginn erhöht, um die Durchsetzungsfähigkeit unser Kirchengewerkschaft in der ADK bei den Tarifauseinandersetzungen zu erhöhen und um den Mitgliedern einen guten Rechtsschutz gewähren zu können. Das wird sich für die bestehenden und für die noch zu gewinnenden Mitglieder unbedingt lohnen. Du weißt ja selbst, dass uns die kirchlichen Arbeitgeber nichts schenken, wenn wir es nicht massiv einfordern!
Mein monatlicher Mitgliedsbetrag beträgt übrigens bei Ver.di 27,50 € bei der Kirchengewerkschaft MVV ab 2012 9,90 €. Auch Dir ein gutes Jahr 2012.
27. Dezember 2011 um 19:04
Okay, Weihnachtszeit, Jahreswechsel-ehrenamtliche Mitarbeiter- der 1. Vorsitzende in Altersteilzeit…. Erstaunlich wie ihr immer wieder zeitnah aktuell positive Ergebnisse auf euere Homepage stellt.” Mit Speck fängt man Mäuse”. Auf die Anfrage von Michael auf ein Sonderkündigungsrecht habt ihr bis heute nicht reagiert. Soweit ich weiß, wurden auch die MVV Mitglieder bis heute nicht persönlich über die Beitragserhöhung informiert. Vielleicht haben sie es ja als Weihnachtspost erhalten;-) Ich wünsche mir für das Jahr 2012 eine konstruktive Zusammenarbeit aller ADK Mitglieder der Arbeitnehmervertretungen ohne persönliche Plänkeleien.-) Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben:-) In dem Sinne alles Gute für das Neue Jahr!
14. Dezember 2011 um 07:25
Mich würde interssieren ob es durch die Umwandlung des Verbandes und der damit verbundenen Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht gibt, da ich in der Satzung dazu nichts finde.
13. Dezember 2011 um 19:12
Supi, eure direkte Bearbeitung. Mitglied werde ich nicht- bin bei einem anderen Verband- und fühle mich gut vertreten;-)
13. Dezember 2011 um 09:15
Hast ja recht, C-W. Das ist nicht sehr aktuell. Aber der MVV arbeitet nun mal ehrenamtlich, da dauert manches eben etwas länger. Auf keinen Fall sollte man ihm aber unlautere Absichten unterstellen. Und wenn Du den alten Aufnahmeantrag abgeschickt hast, wirst Du sicher vom Vorstand noch einmal auf die neuen Beiträge hingewiesen und gefragt, ob das für Dich auch in Ordnung ist.
Wenn ich richtig gelesen habe, ist das Schnee von gestern und jetzt aktualisiert …. Frohe Weihnachten!
12. Dezember 2011 um 20:16
Ich kann mich nur noch wundern;-) Ich habe mir gerade mal eure Seiten angeschaut und muss feststellen, dass ihr auch Wochen nach eurer Mitgliederversammlung noch nicht eure neu beschlossenen Mitgliederbeiträge ins Netz gestellt habt. Ihr werbt neue Mitglieder mit einem Beitrag, der erheblich von dem ab dem 1.1.2012 abweicht. Ist das fair- ich meine nicht!!!
14. November 2011 um 08:08
Am Montag, den 14. November 2011 werden die Kirchengewerkschaft MVV-K und der VKM in der nächsten Strategiebesprechung beraten, wie sich die Mitarbeiterseite gegen die knallharte Arbeitgeberseite besser aufstellen kann.
Dies steht als Schlussabsatz zum Kommentar der Einigung über die Tarifanpassung.
Leider ist das Wunschdenken. Seit vielen vielen Jahren bekommt Ihr doch eine gemeinsame Front gegen die Arbeitgeberseite nicht hin. Wieso soll sich dies jetzt plötzlich ändern.
10. November 2011 um 16:07
Kommentar: MVV wird Kirchengewerkschaft
Lieber Werner, liebe MVV-KollegInnen,
als Vorsitzendem des MVV und langjährigen Gewerkschaftskollegen muss ich Dir und Deinen KollegInnen zur Gründung etwas ins Gästebuch schreiben. Ausgehend von der Frage, wie kommen Tarifvereinbarungen zustande und wodurch sind Tarifvertragsparteien gekennzeichnet muss ich leider sagen, dass dem MVV zentrale Voraussetzungen für die selbständige Regelungen der ARbeitsbedingungen in der Auseinandersetzung mit dem kirchlichen Arbeitgeber fehlen. Als langjähriger engagierter Gewerkschafter weißt Du und wissten die gewerkschaftlich engagierten Kollegen im MVV, dass das zentrale Wesensmerkmale der Gewerkschaft ihre Freiheit nach innen wie auch nach außen ist. Nur wenn sie gegenüber dem Unternehmen, sprich der Kirche, auch nach innen in der Verfolgung ihrer Ziele frei ist, wenn sie in der Auseinandersetzung in etwa gleich stark und unabhängig vom Arbeitgeber handeln kann, ist der Begriff Gewerkschaft angebracht. Hinzu kommt und das ist entscheidend, dass die Arbeitnehmerorganisation nach fehlgeschlagenem Kompromiss und Schlichtungsverhandlungen auch in der Lage sein muss, einen Arbeitskampf führen zu können, selbst wenn er mit Aussperrung bedroht wird. Ich kann nur dringend empfehlen, mit der Gewerkschaft verdi einen Kooperationsvertrag anzustreben, weil nur so im Konfliktfall ein gerechter Lohn erstritten werden kann.
2. November 2011 um 00:15
das ist die Basis:-) und nicht ein kleiner Haufen von MVV-Mitgliedern auf eurer MVV Versammlung- es ist hart aber Realität-schönen Gruß An Werner und Hajo- wer hätte das gedacht;-)
1. November 2011 um 13:47
Die Berechnung von Michael sagt doch alles!
Lasst am 10.11. die Forderung des Verspätungszuschlages unter den Tisch fallen und wir können uns endlich über eine Nachzahlung freuen!
28. Oktober 2011 um 14:28
Ich kann es nicht fassen. Meine Entscheidung mich schon vor langem aus der aktiven Verbandsarbeit zu lösen, war wohl mit die Beste. Nach über 10 Jahren muss ich feststellen- dass das Hauen und Stechen zwischen den Verbänden nicht aufhört und wahrscheinlich auch nicht kann. Immer noch sind die “Alten” am Ruder, Verbandsarbeit wird auf allen Seiten personifiziert- ohne Ausnahmen. Die Jungen fehlen oder ziehen sich zurück. Hierzu fällt mir die Diakonie Karte ” Mal die Perspektive wechseln” ein. Die Arbeitgeberseite kann sich ruhig zurücklehnen- da die Arbeitnehmervertretungen sich untereinander fetzen und somit ein instabiler “Gegner” sind. Die Mitarbeiter wollen ihr Geld, aber an welcher Stelle unterstützen sie ihre Vertreter. Sind sie bereit dafür etwas aktives zu tuen? Unsere Gesellschaft hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer weiter individualisiert auch bei Kirchens;-) Wo ist der Grundgedanke- wir sitzen in einem Boot- was wird dafür getan? Und zwar meine ich damit die Arbeitnehmer- und die Arbeitgeberseite. Beide müssten ein Interesse haben das Boot stark zu machen, damit wir uns als Kirche positiv präsentieren können. Gerade die jetzige Phase, Die Menschen haben Angst, sind orientierungslos und auf der Suche.
Wir können sie unterstützen und ihnen mit unseren verschiedenen hochwertigen Angeboten helfen. Dafür brauchen wir Mitarbeiter, die von der Kirchenleitung (wert)geschätzt werden. Dafür brauchen Arbeitnehmervertreter, die uns fragen und uns hören, auch die die nicht einem Verband oder Gewerkschaft angehören.
Fehlt die Bereitschaft mal die Perspektiven zu wechseln, wird das Boot weiter schlingern und im schlimmsten Fall untergehen:-(
13. Oktober 2011 um 10:48
Ich finde auch, dass alle Rechnerei großer Unfug ist. Aber gerade die Tatsache, dass die Arbeitgeberseite Jahr für Jahr den ach so tollen und bewährten 3. Weg dazu missbraucht, die Tariferhöhungen um Monate hinauszuzögern und gleichzeitig die Arbeitnehmerseite mit weiteren Forderungen zu erpressen, rechtfertigt doch, dafür einen Ausgleich zu fordern. Der 3. Weg bietet scheinbar die Möglichkeit durch eine Verweigerungshaltung jede Regelung zugunsten der Mitarbeiter zu blockieren. Und jetzt soll das Streikrecht für kirchliche Mitarbeiter auch noch per Kirchengesetz ausgeschlossen werden. Ich verstehe ja den Ärger über die Verzögerung, aber sollen wir nun auch noch Dankbar sein, dass die Arbeitgeberseite uns endlich die Erhöhung gewährt, ohne für die Verspätung einen Ausgleich zu erhalten. Das ermutigt sie doch nur, auch in Zukunft mit einem Jahr Verspätung Gehaltserhöhungen auszuzahlen. Ich finde die Haltung der Arbeitnehmervertreter in der ADK richtig, dies nicht zu akzeptieren. Dies sehen auch die meisten meine Kollegen so, ob wohl sie die Erhöhung dringend herbeisehnen. Aber offensichtlich gelingt es der Arbeitgeberseite hier, die Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen. Schade.
12. Oktober 2011 um 23:27
Alles rechnen ist an dieser Stelle großer Unfug. Welche Bank bietet momentan eine Verzinsung von 2% für 4-7 Monate……2% bekomme bekommt man zur jetzigen Zeit vielleicht für einen 10jährigen Bundesschatzbrief.
Unfug war m. E. auch die Forderung der AN-Seite nach einem Verspätungszuschlag!!
Grundsätzlich verstehe ich den Unmut über die seit einigen Jahren gängige Praxis der AG-Seite und mein Unmut wird durch eine Zahlung des Verspätungszuschlags nicht deutlich gemindert. Mich sorgen andere Dinge, viele Kollegen fragen sich, womit sie es verdient haben, diese Vorgehensweise Jahr für Jahr über sich ergehen lassen müssen, sind wir als kirchliche privatrechtliche Mitarbeiter der Landeskirche weniger wert als z.B. die Kollegen vom Land?
Ein Gedanke, der gerade in den Zeiten, in denen die Anforderungen an die Mitarbeiter in allen Bereichen deutlich steigen, nicht förderlich für die Motivation sein dürfte. Keine wirklich guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche „Neuordnung“ der Landeskirche.
In den nächsten Jahren sollten Tarifabschläge des Landes möglichst Zeitnah übernommen werden ansonsten ist der 3. Weg wohl bald Geschichte!!!
12. Oktober 2011 um 20:22
Wenn wir alle unser Geld so anlegen könnten, wie der Kollege Kuschmierz es errechnet hat, dann wären wir fein raus.
Die Rechnung von Kollege Michael dagegen ist logisch.
Bei seiner Rechnung hat er aber noch nicht berücksichtigt, dass das Land die Einmalzahlung und die Erhöhungen auch erst im Mai ausgezahlt
hat. D.h. eine Verzinsung würde erst im Juni einsetzen. Der max. Betrag von ca. 5,78 € würde also noch niedriger ausfallen.
Hieraus wird für mich deutlich, dem MVV-K geht es hier doch nicht wirklich um einen Verspätungszuschlag für die Arbeitnehmerschaft. Hier werden andere Ziele vom MVV-K verfolgt und das auf dem Rücken der kirchlichen
Arbeitnehmerschaft – die hat nämlich bis auf weiteres gar nichts.
Wenn der MVV-K so rechnet, muss man für die kirchliche Arbeitnehmerschaft wohl auch noch mit schlimmerem rechnen.
Gruß, W. Müller
12. Oktober 2011 um 09:58
Bei einer guten Anlage (2%)gäbe es nach meiner Rechnung einen max. Zinsgewinn in Höhe von ca. 5,78 € (bei EG & St. 3). Tariferhöhung zum 01.04.201 um 1,5 % sowie Einmalzahlung. Wobei diese Berechnung auf der Bruttogrundlage erfolgt.
360,00 € Einmalzahlung 4,20 € (2%*7 Mon.
33,77 € april 0,39 € (2%+7 Mon.)
33,77 € mai 0,34 € (2%*6 Mon.)
33,77 € juni 0,28 € (2%*5 Mon.)
33,77 € juli 0,23 € usw.
33,77 € august 0,17 €
33,77 € sept. 0,11 €
33,77 € okt. 0,06 €
Summe 5,78 €
11. Oktober 2011 um 18:17
Bei schlechter Anlage (2%) hätten die Arbeitgeber bei einer Mitarbeiterin der EG6 St2 29 Euro Zinsgewinn für die Übernahme ab Ende November erhalten.Wenn die Arbeitgeber eine 1 zu 1 Übernahme anbieten, gehört dazu auch der Gewinn, der mit dem Geld erwirtschaftet wurde.
11. Oktober 2011 um 12:42
Warum ein Ausgleich für einen “Zinsverlust” gefordert wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Es handelt sich um Brutto 360,00 €. Diese Forderung war meines Erachtens nicht notwendig und hat nur für zusätzliche Unruhe gesorgt.
7. September 2011 um 18:19
Liebe Marlies,
deine Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn Werner sich in der jüngsten Vergangenheit vor allem für die Erzieherinnen eingesetzt hat, steht der MVV/K für alle kirchlichen Mitarbeiter ein! Eine Trennung einzelner Berufsgruppen finde ich genauso schädlich für die Mitarbeiterinteressen wie ein ständiges Gezanke unter Berufsverbänden. Unser Gegenüber sind zur Zeit die Arbeitgeber, die uns unseren verdienten Lohn vorenthalten. Von Dir als Vorstandsmitglied im VKM wünschte ich mir, Du würdest dafür deinen Einfluss nutzen!
Ralf Vullriede
4. September 2011 um 14:54
Zum Kommentar der Tarifinfo 09/2011 des MVV-K:
Es ist ja interessant zu lesen, dass Herr Massow sich auch mal wieder an die Diakoniestationen erinnert, die kannte er nach meiner Erfahrung auch vor der Gründung des MVV nicht!!!!Schön, dass er sich wieder erinnert, wenn es ihm in den Kram passt.
In diesem Sinne, herzliche Grüße!
Marlies
30. Juni 2011 um 13:26
Hallo Kollege Müller,
bei der Schlichtung zum innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel ist es zu einem schlimmen unheilbaren formalen Fehler gekommen. Wir werden zusammen mit dem VKM bald hierzu eine Erklärung abgeben.
Gruß
Werner Massow
28. Juni 2011 um 08:30
Mich persönlich betrifft das Thema innerkirchlicher Arbeitgeberwechsel mindestens genauso brennend wie die Entgelthöhungen.
Am 8.4.2011 war auf der mvv-k-Homepage zu lesen, dass diese Sache nun in der Schlichtung ist. Man hört aber gar nichts mehr davon. Wie ist denn der Stand der Dinge?
Gruß, W. Müller
27. Juni 2011 um 16:17
Da besonders viele Mitarbeiter im Bereich der Kindergärten arbeiten, möchte ich das Thema “Weihnachtsgeld” wiederholt von einem anderen Blickwinkel betrachten:
Erzieherinnen und Erzieher haben einen klar vorgegebens Zeitraster, welches nicht variiert werden kann – wenn meine Arbeitszeit im Kindergarten (Betreuungstunden + Verfügungszeit) bspw. 25 Stunden beträgt, dann habe ich (bei 38,5 h Vollzeit) eine 64,94% Teilzeitstelle. Wenn ich jetzt 22 Minuten länger in der Woche arbeite (als Ersatz, damit es bei dem %-Satz beim Weihnachtsgeld bleibt), dann bleibe ich trotzdem bei 25 Std., nur der Berechnungsgrundsatz ändert sich von 38,5 auf knapp 38,87 Std. Somit habe ich also eine 64,83% Teilzeitstelle!
Es wird also weniger bezahlt. Und obendrauf kommt die nun die doppelte Bestrafung. Bei der Jahressonderzahlung wird nicht mehr meine 64,94, sondern meine 64,83 Stelle zu x% ausgezahlt.
Die Erzieherinnen bekommen jetzt wiederholt weniger Geld.
17. Juni 2011 um 19:09
“Der Arbeitgeber sieht kein Problem bezüglich des Volumens der Tariferhöhung..” (ADK-Info 1)
Es wäre ja auch noch schöner. Wo kein reales Volumen mehr besteht, wenn man die gestiegene
Inflationsrate sieht, werden aber Bedingungen(?)
für die Übernahme der Erhöhung seitens der Dienstgeberseite zum Hohn, wirken unanständig
und es könnte der Verdacht enstehen, die
Arbeitnehmervertreter in der ADK sollen erpresst
werden.
Man will Euch nichts geben und selbst Rechte
geschenkt kriegen.
Vorschlag: Fordert selbst, da “volumenmäßig” der
Arbeitgeber keine Probleme sieht, mindestes die
Übernahme der erwartbar kleinen Volumen des öffentlichen Dienstes für die nächsten Jahre als Automatismus und verhandelt über das, was unser Dienstgeber darüber hinaus drauflegen soll.
Mit derartigem Verhandlungsgebaren demotiviert
und kränkt der Dienstgeber seine Mitarbeiter.
Übrigens: Erhalten die verbeamteten Mitarbeiter
ihre Erhöhungen schon früher als andere?
Zum Weihnachtsgeld: Auch dort selbstverständlich keine Absenkung hinnehmen.
Ich bin dankbar, dass Ihr diese Verhandlungen überhaupt mitmacht, denn eigentlich ist das ja
eine Zumutung.
Rudolf
18. Mai 2011 um 15:24
Ich finde, Ihr solltet Euch unbedingt dafür stark machen, daß das Weihnachtsgeld zu 100 % erhalten bleibt.
Christian Jänicke
13. Mai 2011 um 18:42
Hajo scheint nicht ein besonders guter Schachspieler zu sein.
Es ist jedenfalls nicht unklug, jemanden einzusetzen, der akzeptiert wird und verlässlich ist.
12. April 2011 um 14:15
Warum musste ausgerechnet Dietrich Kniep vom VKM Vorsitzender der ADK werden?
Für mich ist das kein guter Schachzug. M. E.hat Dietrich Kniep bisher vielzuviel Verständnis für die “Nöte” der kirchlichen Arbeitgeber gezeigt.
Aber vielleicht ändert ja auch hier die Funktion den Menschen; ein Vorsitzender muss ja die Argumente beider Seiten berücksichtigen und sein Leitungsverhalten danach ausrichten. Hoffen wir das Beste.
4. März 2011 um 12:12
Na das mit dem Streikrecht ist ja ein Hin und Her. Kirchliche Beschäftigte sind eben was besonderes.
30. Januar 2011 um 15:00
Kolleginnen und Kollegen,
in der ADK nennen sich die Verbände ja Arbeitnehmerbündnis. Wie wollt ihr denn tatsächlich für die Mitarbeiterschaft etwas erreichen, wenn ihr untereinander so zerstritten seid, daß ihr nicht einmal die Mitarbeiterseite besetzen könnt, und jetzt nach Monaten auch noch einen Mediator braucht.
Meine Erwartungen haben einen ordentlichen Dämpfer bekommen.
Kollegiale Grüße
W. Müller
14. Januar 2011 um 09:43
Lieber Werner,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem 25-jährigen Jubiläum als MAV-Vorsitzender in Göttingen! Du hast Dich immer für Kolleginnen und Kollegen eingesetzt und versucht, abhängig Beschäftigten zu Ihrem Recht zu verhelfen. Weiter hast Du die MAV-Arbeit in Niedersachsen stark professionalisiert, nicht zuletzt auch durch Deinen über 20 Jahre währenden Vorsitz im Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen.
Auch die dritte “Baustelle” – den Mitarbeiter-Vertretungs-Verband hast Du zusammen mit Gleichgesinnten zu einer starken Kraft der Arbeitnehmer werden lassen.
Alles Gute weiterhin!
Wilfried
21. Juni 2010 um 08:15
Zum Thema Kindertagesstätten
Liebe KollegInnen!
Wie wäre es, wenn die KollegInnen etwas zur Reduzierung der Kosten und zur Profilierung der Kindertagesstätten beitrügen indem Sie ein zertifiziertes Umweltmanagement einführten?
Das Arbeitsfeld Kirche und Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste ist gerne bereit, dazu Informationen zu geben.
4. Juni 2010 um 10:15
Wie gut, dass jeder Mensch für sich entscheiden kann, welcher Organisation er angehören möchte und wie gut dass die Querulanten nicht beim MVV sitzen. Schade aber ist, dass alles Engagement von W. Massow und etlichen Unterstützern nicht ausgereicht hat Frau Käßmann umzustimmen, um für eine 2. Amtszeit zu kandidieren. Das finden viele Mitarbeiter, für die Sie sich immer eingesetzt hat, sehr schade. Der sehr förmliche und äußerst kühle Abschied der Synode am 2. Juni von Frau Käßmann bestätigt allerdings auch, dass eine Fortsetzung seitens der kirchenleitenden Organe nicht gewünscht war. Als Beobachter bin ich erschrocken wie wenig “Mumm” unsere Synodalvertreter bei diesem Anlaß gezeigt haben. Anstatt die Verdienste von Frau Käßmann für die Kirche zu würdigen, erinnert man lieber an das gepunktete Kleid zur damaligen Amtseinführung. Das sollte locker wirken und verfehlte doch seinen Zweck. Wirklich würdig war dann zum Abschluß noch der besondere Dank von Frau Käßmann an die MVV für die gezeigte und spürbare Unterstützung. T. Müller
PS: Herr Dieckhoff, woher wissen Sie das sich beim MVV niemand mit dem Tarifrecht etc. beschäftigt?
2. Juni 2010 um 10:26
Ich kann mich den Meinungen von M. Lührs und W.Müller nur anschließen. Der Vorstand sollte sich mit Dingen beshäftigen welche im Bereich des Tarifrechts, Besetzung ADK etc. liegen.
Der VKM vertritt in diesem Fall eine sehr viel realistischere Ansicht.
Ich kann diesem ganzen “Bohei” nicht mehr so ganz folgen.
1. Juni 2010 um 12:26
Nichts gegegen eine mögliche 2.Amtszeit von Frau Dr. Käßmann!Mich würde interessieren, woher Herr Massow das Recht nimmt, betreff 2. Amtszeit Frau Käßmann für a l l e Mitarbeiter der Landeskirche zu sprechen.Wann und wo wurde der Beschluss gefasst und mit den Mitarbeitervertretungen besprochen bzw. abgesprochen??? Es wäre auch an der Zeit, in den Medien einmal klar zustellen, dass die Mitarbeitervertretung und der Mitarbeitervertretungsverband zwei verschiedene paar Schuhe sind.
Herr Massow ist Vorsizender e i n e r Mitarbeitervertretung (vergleichbar mit einem Betriebsrat) innerhalb der Landekirche und zwar im Kirchenkreis Göttingen und Vorsitzender des Mitarbeitervertretungsverbandes (mvv-k) der gewerkschaftlich orientiert ist und nichts mit den Aufgaben einer Mitarbeitervertretung zu tun hat. Im Gegenteil, Mitarbeitervertretungsaufgaben sind strikt von gewerkschaftlichen Tätigkeiten zu trennen.Die vorgehensweise von Herrn Massow gefällt mir persönlich nicht.Da ich Mitarbeitervertreterin bin, distanziere ich mich.
30. Mai 2010 um 20:04
Nach meinen Eindrücken aus dem Kolleginnen- und Kollegenkreis scheint hier der MVV-Vorstand (oder ein Teil davon) auf einem Ego-Trip zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
W. Müller
28. Mai 2010 um 12:02
Sehr geehrte Damen und Herren,
gleichwohl ich den Rücktritt von Frau Käßmann tief bedauert habe und mich sehr über ihren Auftritt auf dem Ökumenischen Kirchentag gefreut habe, den ich selbst miterleben durfte, möchte ich mich ganz klar von den Forderungen der Mitarbeitervertretung distanzieren. Ich finde es denjenigen gegenüber, die die Amtsgeschäfte von Frau Käßmann mit Kraft übernommen haben, ziemlich unfähr, jetzt schon ihre fruchtbare Arbeit zu negieren. Zum anderen denke ich, dass ein Wiederkommen von Frau Käßmann selbst von ihr nicht gewollt sein kann und ihrer begründeten Rücktrittserklärung sehr entgegensteht. Ein derartiger Personenkult ist unangemessen.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Kattwinkel-Hübler
28. Mai 2010 um 07:03
Ich möchte zunächst sagen, daß ich die Aktion des MVV-Vorstandes an sich nicht in Abrede stellen möchte.
Aber inzwischen setzt der MVV-Vorstand offenbar Mitgliedsbeiträge für Dinge ein, die nicht durch die Zweckbestimmung der MVV-Satzung gedeckt sind.
Gruß, Max W.
27. Mai 2010 um 20:39
Was soll das? Wem nützt das? Ich kann das nicht verstehen und stehe nicht hinter dieser Initiative! Wurde Frau Käßmann überhaupt befragt? Ich kann den Wunsch verstehen sie zurück zu holen. Es gab noch keine bessere Ausendarstellung durch Frau Käßmann. Innerkirchlich gibt es einiges zu diskutieren und da bin ich ganz froh, das sie nicht mehr im Amt ist. Wie gesagt, meine Stimme gibt es dafür nicht. Auch wenn jeder und jede eine zweit Chance verdient hat.
27. Mai 2010 um 13:35
……..eine MAV-Meinung……………
Wie kann der MVV sich anmaßen, das Bischofsamt zum Personenkult zu degradieren?
Wir haben weißgott wichtige Mitarbeiterthemen, der Wahlkampf für nicht ernannte
Kandidaten zum Amt der geistlichen Leitung unserer Landeskirche gehört eindeutig nicht dazu!
Woher nimmt der MVV das Mandat für diese Initiative?
Ich bin heilfroh, kein Mitglied des MVV zu sein, dieses wäre Grund für meinen sofortigen Austritt!
Peinlich! Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit den Mitarbeitervertretungen distanziere ich mich
als Mitarbeitervertreter ausdrücklich von der initiative des Vorsitzenden des MVV.
22. März 2010 um 19:35
Liebe Claudia,
nach Wilfrieds Ausführungen möchte ich noch eine kleine Ergänzung hinzufügen. Im Bereich der Kommunen hat es 2009 einen großen Kita-Streik gegeben. Dort wurde als Kompromiss eine eigenständige Vergütungstabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) beschlossen. Klare Antwort zu Deiner Anfrage: Die kirchlichen Kita-Beschäftigten werden solange deutlich schlechter bezahlt als die Beschäftigten bei den Kommunen, solange für den kirchlichen Bereich die SuE-Tabelle nicht auch beschlossen wird. Hier muss sich dringend etwas ändern; immer mehr Kita-Beschäftigte organisieren sich deshalb beim MVV.
Viele Grüße
Werner Massow
22. März 2010 um 14:42
Liebe Claudia,
Du hattest gefragt, ob wir mit dem Öffentlichen Dienst gleichstellt sind.
Im Öffentlichen Dienst haben wir für den Bereich des Bundes und der Kommunen den TV-ÖD, für den Bereich der Länder den TV-L.
Tarifabschlüsse, die für den TV-ÖD erreicht worden sind, werden aber nicht automatisch für den Bereich der Länder übernommen, sondern es wird neu und ergebnisoffen verhandelt. Der Grund für den TV-L ist die seinerzeitge Unzufriedenheit der Länder mit dem TV-ÖD unter dem damaligen Verhandlungsführer Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring. Also haben sie ein eigenes Tarifwerk durchgesetzt. (Die Werke sind unterschiedlich, man kann aber nicht sagen, das Eine sei besser, als das Andere.)
Was dann bei den Verhandlungen für die Länder herauskommt, ist Grundlage für die Verhandlungen für die kirchlich Beschäftigten und wird für diese in der Arbeits-und Dienstrechtlichen Kommission ADK erneut (ergebnisoffen) verhandelt.
Sind wir also mit den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes gleichgestellt? Radio Eriwan würde antworten: “Im Prinzip ja, aber …
Wir wenden den TV-L mit Änderungen an. Z.B. bei der Sonderzahlung, die jetzt um 12% gekürzt wurde.
Viele Grüße
Wilfried Staake
17. März 2010 um 08:57
Liebe MVV-K-ler,
(zur E-Mail von Claudia vom 9.3.10)
ein bisschen habe ich ja auch den Überblick verloren. Wer antwortet Claudia denn nun und klärt uns Un- bzw. Halb-Wissenden auf?
Liebe Grüße
M. Wunderlich
11. März 2010 um 17:58
Hallo Werner,
sollte sich Verdi nicht mehr an der ADK beteiligen und dadurch der VKM eine Mehrheit erreichen, werde ich die Konsequenzen ziehen und aus der Gewerkschaft austreten. Ich habe mich noch zurückgehalten als sich Frank Bsirske gegenüber den eigenen Mitarbeitern in der Gewerkschaft wie ein schlechter Arbeitgeber verhalten hat, aber dann ist das Maß voll, bzw. läuft über. Du kannst gerne eine Kopie dieses Eintrags an die Gewerkschaft Verdi schicken.
Viele Grüße,
Ludolf Wiechmann
10. März 2010 um 12:26
Zur ADK Besetzung:
Nach den Erfahrungen in der letzten Zeit möge uns der “Herr” vor einer Dominanz des VkM in der ADK bewahren. In der bisherigen ADKarbeit mit den
3 Berufsverbände wurde für uns erheblich mehr gewonnen, als vorher.
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Liebe Claudia aus dem Gästebuch, es wäre schlimm, wenn man sich mit Fragen blamieren würde.
Martin Manske
9. März 2010 um 17:38
Hallo Werner Massow
ich hab mal eine Frage außer der Reihe – auch wenn ich mich damit evtl blamieren sollte…
Nach Umstellung auf den TVL verstehe ich noch immer nicht, ob Beschäftigte in Kitas noch immer dem öffentlichen Dienst “angeglichen” sind, so wie es beim BAT der Fall war. Deutlicher: die gerade per Schlichtung entschiedene Tariferhöhung trifft nicht automatisch auf uns auch zu?
Sorry, für die blöde Nachfrage aber das möchte ich für mich nun endlich mal verstehen.
Gruß
Claudia
2. März 2010 um 12:18
Herzlichen Glückwunsch dem MVV-K. Dann wollen wir Euch im nächsten Jahr mal Einschulen und eine Zuckertüte schenken. Weiterhin viel Erfolg für die Arbeit zum Wohle der Mitarebiterschaft.
MM
13. Oktober 2009 um 14:38
Kurze Info:
Die pdf-Datei “Mitarbeiterbüro: gezahlt wird erst im Dezember” lässt sich leider nicht öffnen.
Oder haben nur wir das Problem?
Gruß, Natalie
28. September 2009 um 08:17
Lieber Werner Massow,
nicht nur in der Kirche ist der Anteil von Teilzeitkräften hoch, auch im sonstigen Erziehungswesen ist das so.
Aber das ist aus meiner Sicht kein Argument für eine Arbeitszeitverlängerung (siehe auch hier der wiederholte Verweis auf mein Rechenbeispiel vom 21.09.09, 14.22).
Ob Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Erziehungswesen nun Vollzeit oder Teilzeit arbeiten ist völlig egal. So oder so haben sie bei einer Arbeitszeitverlängerung weniger Geld in der Tasche (hinzu kommt die dann noch geringere Jahressonderzahlung).
Grundsätzlich ist zu klären, mit welchen Mitteln kann eine grundsätzliche Kürzung vermieden werden! Und erst wenn ich diese Wege nicht umsetzen kann, weil mir die Druckmittel fehlen, dann kann ichdarüber nachdenken, welche Kompensationen ich dem Arbeitgeber anbieten sollte…
Für mich als Arbeitnehmer wäre es hilfreich, wenn alle drei Arbeitnehmervertreter einmalig erklären würden, warum sie inhaltlich für welchen Weg einstehen…
24. September 2009 um 13:48
Hallo Kollege Strathmann,
das mit der fairen Diskussion bezog sich auf andere Organisationen.
Noch mal zu den Auswirkungen auf den Kita-Bereich: Fast dreiviertel der MVV-Mitglieder kommt aus diesem Bereich. Wir werden keine Forderungen aufstellen, die nicht auch für diesen Bereich akzeptabel sind. Wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um über die zukünftige Strategie zu diskutieren. Dabei müssen alle Auswirkungen bedacht werden. Es muss aber von einigen noch zur Kenntnis genommen werden, dass wir in der Kirche eine besonders hohe Teilzeitquote haben. Diese Kolleginnen und Kollegen haben Probleme mit ihrem Geld klarzukommen und sind deshalb besonders empfindlich, wenn Geld gegen Freizeit eingetauscht wird. Stichworte: Verzicht auf den Strukturausgleich, auf das Leistungsentgelt oder auf das volle Weihnachtsgeld. Jede Abweichung vom TV-L rächt sich irgendwann!
24. September 2009 um 11:33
Hallo Werner Massow,
ich hoffe es kommt nicht der Eindruck auf, als wenn ich unfähr argumentieren würde. Das ist nicht mein Anliegen.
Wenn es sinnvoll ist, die Strategiedebatte nicht offen zu führen, dann kann ich damit gut leben, denn es kann durchaus sinnvoll sein, nicht alle guten Karten sofort auf den Tisch zu legen.
Mein Anliegen ist verbunden mit der Bitte, darauf zu achten, dass man in einer hetrogenen Mitarbeiterschaft eine sehr große Berufsgruppe und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen verliert.
Und die Diskussion, lieber eine Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit statt eine Kürzung der Jahressonderzahlung führt bei den Beschäftigten im Erziehungswesen faktisch zu einer Doppelbestrafung, wie ich am 21.09.09, 14.22 Uhr – hoffentlich verständlich – schon geschrieben habe.
23. September 2009 um 09:54
Hallo Kollege Strathmann,
jetzt findet die gewünschte Strategiedebatte offen statt. Das kann durchaus nützlich sein, wenn fair gestriiten wird. Es geht um die Frage wie die Arbeitnehmerseite sich auch unter den Bedingungen des Dritten Weges behaupten kann.
Eine Frage war noch unbeantwortet: Im Bereich der drei evangelischen Landeskirchen Braunschweig, Hannover und Oldenburg sind ca. 30.000 Menschen beschäftigt, davon etwa ein Drittel im Bereich der Kitas. Die offiziellen Zahlen schwanken. Eine Klärung der Mitarbeiterzahlen ist sinnvoll.
21. September 2009 um 14:31
Ich bin nicht der Einzige, der beiden Alternativen nichts abgewinnen kann.
Natalie schrieb:
26. Mai 2009 um 15:40
Aber wenn man schon in den sauren Apfel beissen soll, dann muss man den Kollegen im Erziehungswesen schon sagen, warum und wofür sie kürzer treten sollen!
21. September 2009 um 14:27
Die Schreibfehler sind den kleinen Buchstaben im Texteingabefeld geschuldet…;-)
21. September 2009 um 14:22
Hallo Werner Massow,
eine Anmerkung zu folgendem Zitat:
“…Viele Beschäftigte, auch in den Kitas, arbeiten über die arbeitsvertraglich vereinbarte Arbeitszeit ehrenamtlich hinaus. Bei einer Ausweitung der Arbeitszeit um 1 % würde ein Teil der ehrenamtlich erbrachten Arbeitszeit bezahlt…”
Das leuchtet mir nicht ein!
Wenn meine Arbeitszeit im Kindergarten (Betreuungstunden + Verfügungszeit) bspw. 25 Stunden beträgt, dann habe ich (bei 38,5 h Vollzeit) eine 64,94% Teilzeitstelle. Wenn ich jetzt 22 Minuten länger in der Woche arbeite, dann bleibe ich trotzdem bei 25 Std., nur der Berchnungsgrundsatz ändert sich von 38,5 auf knapp 38,87 Std. Somit habe ich also eine 64, 83% Teilzeitstelle!
Es wird also nicht nur weniger bezahlt, meine “Ehrenamtlichkeit” kommt mich noch teurer zu verstehen!
Und nun wird es eventuell auc deutlich, dass das Erziehungswesen dann doppelt bestarft ist. Bei der Jahressonderzahlung wird nicht mehr meine 64,94, sondern meine 64,83 Stelle zu 80% ausgezahlt.
Und mit dem Aspekt, dass die Kirche selbverständlich zusätzliche Verfügungszeiten bezahlen könnte (das tut meines Wissens kein Träger), muss man mir nicht kommen, wenn es um die Grundsatzdebatte geht: 1% mehr wöchentliche Arbeitszeit oder Reduzierung der Jahressonderzahlung.
Wie hoch ist denn nun der prozentuale Anteil der Mitarbeiter des Erziehungswesen in der Landeskirche?
21. September 2009 um 13:36
Hallo Kollege Stratmann,
wer sagt, dass bei den Kita-Beschäftigten die Höchstarbeitzeit festgelegt ist. Richtig ist vielmehr, dass im Kita-Gesetz die Mindestarbeitszeiten festgelegt sind (Öffnungszeiten plus Verfügungszeiten). Niemand hindert die Kirche daran aus Eigenmitteln die Verfügungszeiten auszuweiten. Für die religionspädagogische Arbeit wird bisher keine zusätzliche Verfügungszeit eingeräumt. Viele Beschäftigte, auch in den Kitas, arbeiten über die arbeitsvertraglich vereinbarte Arbeitszeit ehrenamtlich hinaus. Bei einer Ausweitung der Arbeitszeit um 1 % würde ein Teil der ehrenamtlich erbrachten Arbeitszeit bezahlt und erreicht, dass es eben keine Abkoppelung bei der Jahressonderzahlung geben würde. Über dieses Thema können die kirchlichen Beschäftigten jetzt in Ruhe bis 2011 diskutieren. Spätestens bis dahin brauchen wir eine einheitliche Position der Arbeitnehmerschaft in dieser Frage.
21. September 2009 um 09:17
Hallo Werner Massow,
mir ist immer noch nicht klar, welche AN – Vertretung für was einsteht. Das einzige was mir vor Augen geführt wird ist eine uneinheitliche Atrbeitnehmerseite und eine Arbeitgeberseite, die dies vermutlich mit wohlwollen betrachtet.
Ich möchte mal nachfragen, ob sich die 1% Arbeitszeitverlängerung im Gegensatz zu der Reduzierung der Jahressonderzahlung für das Erziehungswesen auch rechnet. In diesem Bereich sind die maximalen Arbeitszeiten klar vorgegeben – eine Arbeitszeiterhöhung wirkt sich somit sofort auf das Einkommen aus! In der Folge bedeutet das, dass die Erzieher und Erzieherinnen auch weniger bei der Jahressonderzahlung bekommen. Somit ist diese Gruppe doppelt bestraft: jeden Monat, wenn weniger Geld überwiesen wird UND bei der Jahressonderzahlung, denn diese ist %-Zahlung vom Bruttogehalt!
Wie viele Mitarbeiter von allen arbeiten den in diesem Bereich? Kann es sein, dass bei dieser angstrebeten Lösung die Mehrheit zurückstecken muss, weil man tarifpolitisch Zeichen setzen will?
18. September 2009 um 19:28
Lieber Kollege Strathmann,
Du hattest nach den unterschiedlichen Strategien der Arbeitnehmerorganisationen gefragt. Der MVV hat sich mit seiner Tarifpolitischen Erklärung (siehe Homepage), die von der Mitgliederversammlung am 17.09.2009 beschlossen wurde, dazu bekannt, der Einkommenssicherung Vorrang einzuräumen. Der Vorstand wurde beauftragt, sich dafür einzusetzen, dass die volle Jahressonderzahlung auch nach 2011 erhalten bleibt und dafür notfalls eine Arbeitszeiterhöhung von 22 Minuten pro Woche (1% Arbeitszeitverlängerung) hinzunehmen. Diese Schwerpunktbildung bei der Einkommenssicherung wird nicht von allen Arbeitnehmerorganisationen geteilt. Darüber muss in Zukunft offen diskutiert werden dürfen, denn sonst bleibt es bei der Abkoppelung vom Öffentlichen Dienst in Bezug auf die Jahressonderzahlung. Wir müssen auch darüber sprechen wie wir innerhalb und außerhalb des Dritten Weges Druck entfalten können, wenn die Arbeitgeber wie beim innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel blockieren. Auf jeden Fall ist das Arbeitnehmerbündnis nicht tot. Das nächste Treffen findet schon am 24.09.2009 statt. Die Orgnisationen arbeiten zusammen und machen sich gleichzeitig Gedanken wie die nächste Arbeits- und Dienstrechtliche Kommission zusamengesetzt sein mag. Auf jeden Fall waren noch nie so viele kirchliche Beschäftigte wie heute organisiert. Trotzdem haben die Arbeitgeber zurzeit noch mehr Möglichkeiten als die Arbeitnehmerseite. Doch das muss ja nicht so bleiben!
17. September 2009 um 09:53
Nun habe ich mittlerweile bezüglich der Unklarheit der Zwischenstufen mal bei Verdi angefragt, ob sie die Problematik auch schon erkannt haben. Man hat mir mitgeteilt, dass Ihnen dies zuvor auch schon aufgefallen sei und man das anders als die MVV, nicht öffentlich thematisiert hat, sondern hier im Gespräch mit der Landeskirche gewesen sei – daher auch der Einwendungsverzicht am 10.09.09 durch Verdi.
Des Weiteren wird mir berichtet, dass es in der Vergangenheit auf Arbeitnehmerseite häufiger zu Unstimmigkeiten gekommen ist. Dieses Mal wären die Konflikte aber auch in der ADK- Sitzung sichtbar geworden. Daher auch der wohl gemeinsame Brief von VKM und Verdi, die sich von der MVV distanzieren. Von der VKM habe ich leider keine befriedigende Antwort bekommen.
Mir stellt sich jetzt die Fragen: Wie offen sind alle Arbeitnehmervertrter? Welche unterschiedlichen Strategien werden gefahren? Wer vertritt eigentlich wen?
11. September 2009 um 10:05
Nun ist es Dank der MAV Leine-Solling raus:
Die ADK hat die individuellen Zwischenstufen in ihrer Berechnung vergessen.- Kann vorkommen. Gut dass der MVV den Einwendungsverzicht nicht erklärt hat.
Vielleicht läßt sich damit noch Schaden abwenden.
Daher Schnelligkeit auf Kosten der im übrigen vorgeschriebenen Einwendungsfrist ? – Nein!
Sollten die Arbeitgeber einmal völlig unerwartet mehr für ihre kirchlichen Beschäftigten bieten als der Tarif vorsieht, sollte man neu über einen Einwendungsverzicht nachdenken.
8. September 2009 um 17:02
hab in meinem Gästebucheintrag vom 6.9. leider einen Rechenfehler begangen- Entschuldigung. Als Grundlage hatte ich nur das Jahr 2009 genommen, da aus dem hannoverischen Schreiben nichts anderes ersichtlich war.Die Kompensierung ist für 2009 und 2010 und damit rechnerisch richtig.
Da für 2011 eine Reduzierung der Jahressonderzahlung ansteht, halte ich nach wie vor eine Mitgliederentscheidung für notwendig. An dem Vorgehen des MVV sollten verdi und vkm sich ein Beispiel nehmen.
Grüsse H.Kuschmierz
6. September 2009 um 16:01
es war klar, dass verdi und vkm es dem MVV in die Schuhe schieben.- Damit folgen sie der Arbeitgeberseite.
Ob z.B. der vkm die von ihm beschriebene Vertretung der Arbeitnehmerinteressen wahrnimmt bezweifle ich.
Dieser “Tarifabschluß” bringt den Mitarbeiterinnen nicht viel. So hat eine Mitarbeiterin der EG6 St2 gegenüber einer Landesbediensteten am Ende diesen Jahres über 400 € weniger.
Das Leistungsentgelt im öffentlichen Dienst betrug 1% des Tabellenentgeltes. Dieses Leistungsentgelt wurde für kirchliche Beschäftigte nicht gezahlt, ein Ausgleich dafür war der Erhalt der 38,5 Stundenwoche.
Um dies zu kompensieren wäre eine Verschiebung der Übernahme um 2,5 Monate und nicht um 6 Monate gerechtfertigt.
Gerade darum ist es wichtig, dass diejenigen entscheiden, die es betrifft!
Liebe Grüße Hartwig, Delmenhorst
3. September 2009 um 16:04
Ich halte die Kritik von verdi und vkm an den mvv für ungerechtfertigt.Vielleicht hätte die Versammlung ein paar Tage früher stattfinden können, aber ist das so schwerwiegend? Die Kollegen stört vielmehr der Verzicht auf eine mitarbeiterfreundliche Regelung beim innerkirchl. Arbeitgeberwechsel. Hierzu ein Zitat aus der Mail einer Kollegin an die MAV:”ich habe mich gestern sehr gewundert über die Aussage, dass die Arbeitnehmerorganisationen den innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel quasi aufgegeben haben, zugunsten der Übernahme der Tariferhöhung.”
Die Kollegen in der ADK sollten sich durch solche Dinge nicht auseinanderdividieren lassen, auch wenn es mal unterschiedliche Auffassungen gibt.
Liebe Grüße H. Hillen, MAV Aurich
30. Juni 2009 um 15:00
Herzlichen Glückwunsch zum 1000. Mitglied –
auch von uns aus dem “hohen” Norden
Die Mitgliederzahl spricht für Eure kompetente Arbeit & Untersützung der Mitarbeiter!
Macht weiter so!!!
Lieben Gruß, MAV Cuxhaven
25. Juni 2009 um 21:52
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die MAV Holzminden-Bodenwerder gratuliert Euch zum 1000sten Mitglied. Ihr könnt stolz auf das Erreichte und diesen gewaltigen Mitgliederzuwachs in so kurzer Zeit sein!
Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!
25. Juni 2009 um 12:21
Alles muss klein beginnen,
es muss nur Kraft gewinnen,
lass etwas Zeit verrinnen,
und endlich wird es GROSS!
Gerhard Schöne
7. Juni 2009 um 18:48
Liebe MVVèr,
als Vorsitzender einer MAV für über 650 Beschäftigte habe mit vielen Mitarbeitern/Innen über unsere nie gehabte Leistungszulage gesprochen. Ergebnis: Lieber 5 Minuten am Tag länger arbeiten als wieder finanzielle Abstriche hinnehmen!!- Denn unsere MitarbeiterInnen schauen nicht auf die Uhr, aber auf`Konto. Unsere Leistungszulage hat der Arbeitgeber durch nicht gezahlte Sonderzuwendungen in der Vergangenheit vielfach eingespart.
Grüsse
Hartwig
5. Juni 2009 um 08:52
Sehr geehrter MVV,
ich bin zur Zeit Alleinverdiener, deshalb bin ich bereit 5 Minuten pro Tag länger zu arbeiten, um in den Genuß der vollen Sonderzahlung zu kommen.
Christian
26. Mai 2009 um 15:40
Weder die eine noch die andere Idee bringt für mich und meine Kollegen und Kolleginnen in den Kitas eine gute Lösung.
Klar können wir täglich 5 Min. länger arbeiten – machen wir ja sowieso, allerdings wesentlich mehr! – das wäre schön wenn dies so einfach wäre und unsere ehrenamtliche Tätigkeit, oder wie wir’s so nett nennen wollten, endlich bezahlt würde – doch würde sich unser Stundenkontingent in den Häusern doch nicht angleichen.
In den Kitas gibt es eine bestimmte Pauschale an MA-Stunden, was bedeutet das wir dienstvertraglich gesehen nicht mehr arbeiten können!
Dies würde also bedeuten das wir zukünftig weniger Geld erhalten – alle, auch die wenigen derzeitigen Vollzeitkräfte – wie sollte dies sonst funktionieren?
Woher Stunden nehmen wenn sie der Haushalt gar nicht vorsieht??? Verstehe ich nicht so ganz, diese Diskussion ?!? L.G. Natalie
20. Mai 2009 um 07:23
Hallo,
gestern lief in der Sendung Frontal21 ein interessanter Bericht zum Thema:
“Christen als Arbeitgeber
Billiglöhne und Streikverbot”
guckst du unter http://www.frontal21.de
19. Mai 2009 um 06:21
Liebe Mvv’er,
Leider kann ich mich nicht damit anfreunden, die Arbeitszeit von 38,5h als einen gewerkschaftlichen Erfolg zu sehen. Dies ist schlicht paradox das durch die Inflation täglich mein Geld weniger wird. Als Hauptverdiener nützt mir Freizeit wenig, wenn wieder am Geld gespart werden soll. Außerdem wird es kaum einen Mitarbeiter unter uns geben, mit Vollzeitstelle, der garntiert nicht nur 38,5 Stunden tätig ist.
Prost Mahlzeit – wenn Krümel(Teilzeitjoibs) und heiße Luft(Ehrenamtliche) satt machen sollen.
17. Mai 2009 um 00:21
Hallo liebes MVV-K- Team…
erstam vielen Dank, für Euren tollen e-mails…
Ich bin für die Arbeitszeiterhaltung und verzichte daher lieber auf etwas Sonderzahlung…
Macht weiter so!!! Und vielen Dank für die großartige Unterstützung!!
Stefanie
15. Mai 2009 um 20:02
Hi noch mal, habe meine persönliche Entscheidung gefunden. Nach meiner “Relativitätstheorie” käme Peter Buss für seine 300 EUR auf einen Stundenlohn von unter 2,50 EUR wenn er die 1-%-tige Arbeitszeiterhöhung akzeptieren würde.
Darum sage ich NEIN zu der Arbeitszeiterhöhung! Auch wenn ich selbst AlleinverDienerin bin, zur ArbeitsSklavin will ich nicht werden. Außerdem sind wir die Jahressonderzuwendung leichter wieder los, als dass wir unsere Arbeitszeit zurückschrauben. Ich könnte noch mehr dazu schreiben, aber jetzt seit ihr wieder dran.
Bitte widersprecht und sagt mir, dass ich unlogisch bin – will keinen Monolog!
15. Mai 2009 um 11:24
Hi EinSteinINNEN und MVV-K, ich fände es für eine Entscheidungsfindung (Annahme des Arbeitgebervorschlags oder Gegenvorschlag der Arbeitnehmerseite)wichtig, eine 1-%-tige Arbeitszeiterhöhung im Verhältnis mit 12-%-iger Jahresonderzuwendung in € umzurechnen und in eine Tarifstufen-Entgeld-Tabelle zu übertragen. Damit Mann und Frau wissen, wofür (€) es sich LOHNt (???) 23 Minuten pro Woche (= x Minuten im Monat = x Minuten im Jahr) mehr zu arbeiten oder doch lieber diese LebensZeit dafür zu nutzen, wofür man arbeitet (und ich meine nicht shopping).
11. Mai 2009 um 19:52
im Kiga habe ich eine 38,5 Vollzeitstelle,
aber viele meiner Kolleginnen und ich arbeiten “ehrenamtlich” wöchentlich einige Stunden mehr,um alle Aufgaben zu bewältigen (Vorbereitung u. Organisation der pädag. Arbeit,Kiga-Gottesdienste, Elterngespräche, Entwicklungsdokumentationen u. v.mehr). Eine 1% Erhöhung der Arbeitszeit wäre in Ordnung, denn wir benötigen die volle Sonderzahlung! eine Berufsanfängerin, die für ihren Lebensunterhalt alleine aufkommen muss, hat selbst mit einer Vollzeit-Stelle Schwierigkeiten, einen bescheidenen Alltag zu bestreiten.
6. Mai 2009 um 20:51
Ich wäre für eine 1% Erhöhung der Arbeitszeit.Die Sonderzahlung ist mir wichtiger!
6. Mai 2009 um 19:40
Ich bin für die Beibehaltung der 38,5 STd. Die Verlängerung der Arbeitszeit ist ein Einstieg in eine Gesamtverlängerung der Arbeitszeiten.
Für die Angestellten mit Zeitverträgen bedeutet die Erhöhung eine Reduzierung des Einkommens, da als Teiler nicht mehr 38,5 sondern 38,88 gilt. Bei der Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei den Betroffenen von 40 auf 38,5 gab es auch nicht mehr Geld, sondern eine Kürzung der Stunden.
Also Solidarität ist ok, aber auch sehr relativ. Glücklich wer eine volle Stelle hat.
6. Mai 2009 um 16:19
Ich wäre für eine 1% Erhöhung der Arbeitszeit und würde lieber die volle Jahressonderzuwendung erhalten.
6. Mai 2009 um 13:37
Ich würde es vorziehen, jeden Tag ca. 5 Minuten länger zu arbeiten, als auf die Sondrzahlung zu verzichten.
6. Mai 2009 um 10:19
Korrektur meines Beitrages vom 4.5.2009
Ich meinte natürlich 38,5 Stunden/Wch.
Wenn ich allerdings sehe, dass die volle Sonderzuwendung von nur 5 Minuten täglich abhängt
kann ich meine Einstellung korrigieren und mich der Mehrheitsmeinung anschließen.
5. Mai 2009 um 11:48
Ich bin gerne bereit, etwas länger in der Woche zu arbeiten. Ich werde zwar für 38,5 Std bezahlt, aber es kommen doch meistens mehr Stunden in der Woche heraus, wo ich dann “ehrenamtlich” tätig bein. Ich verzichte ungeren auf die Sonderzahlung.
Vielen Dank für allen Einsatz – weiter so.
5. Mai 2009 um 07:37
Hallo!
Ich favorisiere den Gegenvorschlag, also Erhöhung der Arbeitszeit um 1%! Mir sind die Jahressonderzahlungen einfach viel zu wichtig, als dass ich darauf verzichten wollte/könnte!!!
Viel Erfolg und weiter so!
4. Mai 2009 um 21:33
Ich arbeite sowieso immer mehr, deshalb keine Kürzung bei der Sonderzahlung, die Mehrarbeit fäält da nicht ins Gewicht. T. Müller
4. Mai 2009 um 18:27
Hallo,
ich wäre dafür, die 35,5 Wochenstunden
zu erhalten.
Freundliche Grüße
Siegfried Schäler
4. Mai 2009 um 17:28
Eine Kürzung der Jahressonderzahlung ist für mich auf keinen Fall akzeptabel. Dann ziehe ich eine geringfügige Erhöhung der Arbeitszeit vor.
4. Mai 2009 um 17:22
sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin für eine 1% Arbeitszeiterhöhung pro Woche.
23 min pro 5 Arbeitstage macht = rund 5 min. pro Tag. Das lässt sich doch machen.
Gruß
Rolf Bartholomes
4. Mai 2009 um 16:40
Ein paar Minuten länger arbeiten, macht mir fast nichts aus. Aber auf die Jahressonderzahlung kann ich nicht verzichten! Doppelverdienern ist vielleicht die Freizeit wichtiger. Aber weniger Jahreseinkommen bedeutet auch: später weniger Rente. Das sollte jedem klar sein.
Allen, die eine andere Meinung haben, weil sie abgesichert sind, kann man nur wünschen, dass bei ihnen alles so schön bleibt wie es ist!
Hier ist auch Solidarität gefragt!
4. Mai 2009 um 10:37
Liebe Kollegen, natürlich möchte auch ich gern mein Weihnachtsgeld behalten. Aber es ist dabei folgendes zu überlegen. Wir haben alle Arbeitsverträge mit einer bestimmten Stundenzahl. Die wird sich nicht ändern, da es ja z.B. für die Kitas einen Gesamtstundenrahmen gibt. Das bedeutet wir arbeiten nicht etwa länger, was ja so dramatisch nicht wäre ,sondern sind pro Woche mit 23 Minuten nicht mehr vollbeschäftigt. Das heißt pro Momat mit 1% Teilbeschäftigt. Das möchte ich persönlich nicht und opfere dann lieber das andere.Es wäre auszurechnen welche 12% die günstigeren für uns sind . Weniger wird es in jedem Fall
4. Mai 2009 um 09:58
Für mich persönlich ist die wöchentliche Arbeitszeit weniger wichtig als der Erhalt der Jahressonderzahlung. Das liegt aber auch daran, dass ich als Diakonin arbeite und da eh völlig freie Zeiteinteilung habe. 23 Minuten mehr in der Woche (bei meinem Teilzeit Vertrag wären das dann 12 Minuten) machen für mich keinen Unterschied. Das hieße nur, dass ich etwas weniger unentgeltliche Überstunden mache.
Aber ich weiß dass das in anderen Berufszweigen anders ist, was auch gut und richtig ist. Darum könnte ich auch mit einer Kürzung der Jahressonderzahlung leben.
3. Mai 2009 um 23:35
Hallo.
bin ich klar für die Arbeitszeiterhöhung.
Da ich als Diakon sowieso schon immer mehr arbeite
Marco
3. Mai 2009 um 20:45
Moin!
Also mein Votum lautet ganz klar: längere Arbeitszeit statt 12 % Kürzung der Jahressonderzahlung! Für mich beudet dass fast 300,00 € mehr, für die ich täglich gut 4,5 Minuten länger arbeiten muss. Ok, netto sind das deutlich weniger, aber grade bei den unteren Einkommensgruppen ist jeder Euro Mehrverdienst wichtig. 5 Minuten am Tag mehr arbeiten kann jeder; eine Arbeitszeit von dann nicht mal 39 WStd. sind aus meiner Sicht immer noch in Ordnung; das ist meine Meinung!
Gruß aus Ostfriesland
3. Mai 2009 um 18:32
Lieber Werner, liebe Kollegen,
(Betr. Mail vom 03.05.09) da wir ohnehin schon einen geringeren Verdienst haben
als vergleichbare Beschäftigte im sonstigen öffentlichem Dienst trifft mich eine
Lohnkürzung ziemlich hart. Eine Arbeitszeitverlängerung von 23 Minuten / Woche
fällt da gar nicht ins Gewicht. Also ist es klar dass ich für die Arbeitszeitverlängerung
bin. Damit dieses auch durchkommt bin ich sogar bereit, unentgeltlich noch 7 Minuten
darauf zu legen! Ich hoffe dass sich viele meiner Kollegen auch dafür entscheiden.
Liebe Grüße und einen wunderschönen Mai wünscht Euch
Ludolf Wiechmann
6. Januar 2009 um 11:56
Liebe MVV-K’ler, ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr voll Inspirationen, Kraft, Durchhaltevermögen und vorallem Gesundheit
Macht weiter wie bisher!
Herzlichen Dank für Eure gute Arbeit & Unterstützung.
Lieben Gruß aus Cuxhaven, Natalie
5. September 2008 um 12:30
Zu Der Meldung “Ab 2009:Erhebliche Nachteile auch bei Arbeitgeberwechsel innerhalb der Kirche?”von Rolf Behn und Werner Massow.
Ich habe nicht erwartet, das es mit der Einführung des TV-L bleibt wie es war oder gar eine Verbesserung gibt. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Martin Manske
3. Juli 2008 um 13:27
LK Braunschweig und eventuelle Einwendungen…
lieber MVV , Ihr seid ja wieder einmal richtig schnell. So mißlich die Botschaft auch zu sein scheint.
In bestem Bürokratendeutsch: Vielen Dank für Ihre schnelle und aufschlußreiche Mitteilung in dieser Sache.
So möchte man sagen .Aber dennoch verschlägt es einem die Sprache ob einer solchen Meldung.
Doch viel wichtiger ist die Frage, was steckt wirklich hinter dieser wohlmeinend formulierten
” Bummelei ” der Braunschweiger
Kalkül ?
Provokation ?
…oder wirklich ganz einfach nur Bummelei ?
Insgesamt schon sehr traurig, wie immer es auch ausgehen mag. Aber es reiht sich eigentlich in die Vorgehensweisen der vergangenen Jahre ein.
Ach und übrigens – Geld dass nur unter dem Vorbehalt einer Rückforderung ausgezahlt wird ist nur dazu geeignet es anzulegen , damit einem bei einer Rückforderung wenigstens die Zinserträge daraus bleiben.
Für eine Verbesserung der seit jahren stagnierenden Einkommenssituation der Beschäftigten also absolut ( bis auf die Zinserträge ) als Einkommen vorerst nicht heranzuziehen.
Vielen Dank dafür liebe Braunschweiger.
Der Eine oder Andere hätte sicherlich einen kleinen Urlaub gebrauchen können. Nun vielleicht Ade verlängertes Sommerwochenende mit Kind und Kegel.
Vielen Dank dafür liebe Braunschweiger .
“QUO VADIS” VERDI, VKM ??????????
Hat es Ihnen auch wie uns die Sprache verschlagen ? Man hört überhaupt nichts…
Wolfgang
12. Juni 2008 um 08:45
Gratuliere allen Beteiligten zu dem vorlauäfigen Ergebnis. Auch wenn nicht alles erreicht wurde, können die Initiatoren des MVV-K stolz sein. Und wir als Mitarbeiter und Mitglieder auf sie! Herzlichen Dank und für den 19. 6. 2008 ein “volles Haus”.
6. Mai 2008 um 10:58
Hallo Klaus- Peter,
das Wesentliche haben wir erreicht, da stimme ich dir zu.
.
Nachdem wir aber bereits die Gehaltszahlungen “zum Ende des Monats” hinnehmen durften (was für viele eine deutliche Auswirkung im Sparbuch,wenn denn vorhanden, darstellte) und im Hinblick auf die damals nicht so rosigen finanziellen Aussichten unserer Landeskirche auf die Zahlung vom “Weihnachtsgeld” vertichtet haben, auch um Kündigungen anderer Kollegen zu vermeiden, sollte es doch nur recht und billig sein, wenn nun, da die Kirchensteuereinnahmen unserer Landeskirche demnächst (oder schon jetzt!?) einen ausgeglichenen Haushalt bescheren, wir von unserer Landeskirche zumindest eine der beiden entgangenen Zahlungen einfordern. Dafür würde ich gern auf die Straße gehen. Auf Parkas stehe ich dagegen nicht so sehr
Mit besten Grüßen
Ralf
27. April 2008 um 11:08
Kolleginnen und Kollegen,
ich muss Ralph Schmidt zustimmen: was wollen wir denn noch? das wesentliche ist doch erreicht.
Der Text auf der Homepage vom MVV-K erinnert mich an ein Kind, das beim Anblick der fertigen Sandburgen rumnörgelt, weil es selbst nicht mitspielen durfte.
Wer jetzt noch auf die Straße gehen will, kann das ja für den Parkaträgerverein vom Kollegen Weyers tun. Meine Kolleginnen und ich und viele andere auch möchten jedenfalls endlich das TVL-Ergebnis auf unserem Konto spüren.
Grüße
Klaus-Peter
23. April 2008 um 10:13
Ein neuer Tarifvertrag ist jetzt offenbar in trocknen Tüchern, so kann man es auch in der regionalen Presse lesen.
Ein Grund zum feiern ist das für die Arbeitnehmer aber nicht, bedeutet der neue TV doch für viele Kollegen auf lange Sicht eine Schlechterstellung.
Bei den noch ausstehenden Verhandlungen über die Sonderzahlungen für 2006 und 2007 sollten die AN-Vertreter sich an ihre Versprechen zum Ende des letzten Jahres erinnern:
„2008 holen wir uns den TVL und die ausstehenden Sonderzahlungen“.
An mangelnder Unterstützung aus der Mitarbeiterschaft wird es sicher nicht scheitern.
Wir dürfen gespannt sein!!!!!!
Das was sich bereits mit den Beschlüssen von 2004 abzeichnete, scheint mehr und mehr Gewissheit zu werden. Auf Dauer können die Interessen der kirchlichen Mitarbeiter in der ADK nicht mehr entsprechend vertreten werden. Letztlich werden in der ADK lediglich Kompromisse zu einem bestehen Kompromiss Namens TVL gemacht, diese fallen leider häufig schlechter als der Basisvertrag aus!!!
23. April 2008 um 09:59
Ich schliesse mich da Ralf an. Auch der Strukturausgleich darf nicht “unter den Tisch fallen”.
22. April 2008 um 08:41
Der erste Schritt ist getan, gut so !
Aber wenn nicht mindestens eine “Weihnachtsgeld”- Nachzahlung erfolgt (den erhaltenen Abschlag lasse ich aussen vor), bin ich dafür, wieder auf die Straße zu gehen, um zu zeigen, dass wir für unsere Rechte zu kämpfen bereit sind.
In diesem Sinne Gruss an alle Mitstreiter
22. April 2008 um 00:48
wenn ich die Nachrichten richtig verstehe, heißt das: Der TVL für den Bereich Konföderation ist durch? Klasse! Damit ist doch das wesentliche Ergebnis erreicht! Die Weihnachtsgeldzahlungen aus der Vergangenheit konnten wir doch nicht ernsthaft erwarten. Lieber den TVL auf Zukunft ohne Zahlungen von früher als zwar das vergangene Geld bekommen, dafür aber Abstriche am Tarif in Kauf nehmen müssen.
Also ich bin mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden – hoffentlich kommt es bald zum endgültigen Beschluss, damit endlich wieder Normalität einkehrt.
8. April 2008 um 10:00
Leider besteht bei einem “Gästebuch” immer die Gefahr, dass Beiträge und Meinungen erscheinen, die nicht alle Leser teilen. Soweit diese beleidigenden oder ähnlichen Charakter haben, muss der Admin sie löschen.
Allerdings halte ich es für angemessen, dass jemand, der sich entschließt in diesem Gästebuch eine Meinung von sich zu geben, dies auch unter seinem Namen tut. Abkürzungen und Vornamen geben nur zu unnötigen Vermutungen Anlaß. Einverstanden?
7. April 2008 um 09:41
Lieber Wolfgang,
dieser Kleinkrieg muss doch echt nicht sein oder?
Hauptsache wir bekommen bald den TV-L.
Wie es aussieht wird dieses auch voraussichtlich bald Geschehen, nur erst mal sehen unter welchen Voraussetzungen!
7. April 2008 um 09:14
Herzlichen Glückwunsch zum 30-tausendsten Besuche eurer (unserer) gelungenen Web-Site.
4. April 2008 um 15:57
Liebe MVV´ler
ich bedauere es sehr, dass Sie durch meine Kritik am Beitrag vom Verfasser Peter durch ihn am 4.4.2008 derartigen – vollkommen unbegründeten – Vorwürfen ausgesetzt sind. Sie beruhen offensichtlich auf Vermutungen durch mißverständliche Interpretation von Seiten des Verfassers.
Das gleiche gilt in dieser Sache übrigens auch für die beiden von Peter als Betroffene dargestellten beiden anderen ADK Arbeitnehmervertretungen Verdi und VKM .
Auch diese werden durch die auf Vermutung vom Verfasser Peter basierenden Äußerungen vermeintlich in eine Ecke gestellt in die auf keinen Fall gehören und was auch von mir nicht dargestellt wurde.
Gleichwohl bin ich nach wie vor der Meinung , dass die Vorgänge um die die Besetzung des Arbeitsausschusses für die Vorbereitungen zu den ADK Sitzungen so eigentlich nicht in Ordnung sein können.
Ich bin, wie übrigens mittlerweile etliche andere auch, nach wie vor der Meinung, dass der MVV Vertreter als vollwertiges ADK Mitglied mit Sitz und Stimme auch in den Arbeitsausschuß berufen werden müßte.
Sonst könnte im weiteren Verlauf wie schon einmal beschrieben ein “gewisses Geschmäckle” entstehen.
Das kann doch vermieden werden
ein schönes wochenende
Wolfgang
4. April 2008 um 14:18
nochmals zum beitrag von peter vom 4.4.
….und ich möchte betonen explizit !!! zu diesem Verfasser
Lieber Peter, Ihre Antwort auf meine einlassung nehme ich zur Kenntnis.
Jedoch stelle ich mir die Frage, wie Sie zu den Einschätzungen gelangen, dass ich Verdi und VKM mit dem Dritten Reich vergleiche ???
Mit keinem Wort ist das in meinem Beitrag beschrieben oder vergleichend herangezogen.
Ich persönlich maße mir auf keinen Fall an eine Gewerkschaft , oder eine Arbeitnehmerinteressenvertretung in Ihrem Verfahrensweisen auch nur in die Nähe dieser von Ihnen angesprochenen unseligen Dikatur zu rücken.
Ich denke mal , dass Sie des Lesens kundig sind . So denke ich auch, dass es Ihnen möglich sein
müßte, herauszulesen , dass es sich meine Kritik auschließlich an Sie persönlich und die damit verbundene – von mir als verunglimpfend und polemisch empfundene- Darstellungsweise richtet.
Was Sie aus einem Beitrag an persönlichen vermutenden Gedankenspielchen entwickeln, ist ganz allein Ihre eigene Sache .
Und sollte es auch bleiben !
denn dann darüberhinaus derartige Anwürfe wie aus Ihrer Antwort vom 4.April zu konstruieren und gegen mich zu veröffentlichen , verbitte ich mir ausdrücklich.
Sie dann darüberhinaus auch noch flugs mit dem in dieser Sache vollkommen unbeteiligten Mitarbeitervertretungsverband MVV in Verbindung zu bringen und dieses auch noch gleich mit zu veröffentlichen ist ebenfalls schon bemerkenswert und unverfroren.
… trifft aber eigentlich genau dass , was ich auf Sie ganz persönlich und Ihren Beitrag vom 3.4. bezogen, mit Verunglimpfung und Diskreditierung umschrieben habe ( nochmals, damit kein Mißverständnis aufkommt an Sie persönlich gerichtet habe) .
Also lieber Peter,
meine Ihnen ganz persönlich geltende Kritik an Ihrem Beitrag nicht dazu nutzen sie in ein Allgemeinplazet, und dieses dann hauptsächlich gegen den MVV gerichtet , umzuwandeln um dem MVV damit vielleicht nochmals vor “das Knie treten” zu können.
Ebenfalls die vermutenden Gedankenspielchen lassen …. lieber genauer lesen dann passiert so etwas nicht
Den von Ihnen aus Ihrer Vermutung haraus hergestellten Vergleich von VERDI und VKM mit dem Dritten Reich, weise ich von mir und bitte ihn zurückzunehmen
In diesem Sinne
Wolfgang
4. April 2008 um 12:00
Zu Beitrag von Peter am 04.04.2008
Die Anmahme von Peter, dass am Ende der Verhandlungen in der ADK die volle Übernahme des TV-L steht, in Gottes Ohr.
Nach meinen Informationen ist der VKM und Verdi bereit, Abstriche hinzunehmen, die bei den kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu weiteren finanziellen Einbußen und anderen Nachteilen (z.B. Kündigungsschutz) führen werden. Der einzige Garant, dass dieses nicht geschieht ist der Vertreter des MVV-K. Dabei ist für mich das unterschiedliche Verhalten der Vertreter von Verdi nicht erklärbar.Insbesondere wenn man auf die Verhandlungsstrategie und Informationspolitik von Verdi bei den Tarifverhandlungen im öffentliche Dienst sieht.
Glauben die Verdi-Vertreter in der ADK wirklich, dass die Arbeitgebervertreter vorauseilenden Gehorsam im Sinne der vollen Übernahme des TV-L honoriert?
Manchmal hilft nur eine fachorientierte für die Arbeitgeber unbequeme Verhandlungsführung mit aktuellen Informationen, um Erfolge zu erzielen.
Dieses garantiert der Vertreter vom MVV-K und zwar basiaorientiert im demokratischen Kontext.
Geheimnistuerei hilft nur den Arbeitgebern.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Verzögerungen bei den Beratungen in der ADK von der Arbeitgeberseite zu verantworten ist, mit dem Ziel Geld zu sparen.
Eine Tatsache bleibt aber bestehen, wer sein Bündnis schwächt, hilft nur seinen Gegnern. Dieses sollte sich der VKM und Verdi hinter die Ohren schreiben.
4. April 2008 um 09:51
zum Beitrag von Wolfgang P. vom 03.04.2008
ich finde es sehr unangemessen von Ihnen, dass Sie das Verhalten des VKM´s und Verdi´s mit dem 3 Reich vergleichen. Ich denke dass steht weder Ihnen noch dem MVV-K zu.
Aber ich bin auf jeder Fall auch Ihrer Meinung, dass die Hauptsache ist was hinten rauskaoomt. Und das wird in diesem Fall auch auf jeden Fall der TV-L sein.
3. April 2008 um 17:19
zum Beitrag von Peter vom 3.April ….
sehen Sie lieber Peter, das ist der Unterschied.
Ihr Beitrag in dieser Gästeseite wird , obwohl er aus meiner Sicht äußerst unangemessen erscheint , veröffentlich und für jeden lesbar dargestellt.
So verstehe ich demoktratisches , offenes und vor allen Dingen unzensiertes Verständnis einer Arbeitnehmerinteressenvertretung.
Dass es sicherlich anderen nicht gerade immer genehm ist, wenn ein durch eine große Zahl von Mitgliedern legitimierter Arbeitnehmervertreter couragiert die Interessen seine Mitglieder vertritt, liegt auf der Hand .
Das war so , das ist so und das wird auch in der Zukunft so sein.
Dennoch ist es aber ein sehr fragwürdiger Umgang der anderen beteilgten ADK Gruppen mit dem Mitarbeitervertretungsverband derart undemokratisch und unfair umzugehen. Ihn ganz einfach innerhalb seines Mandates teilweise kaltzustellen .
Welche Interessen des verbliebenen Restes ( 3 Verdi und 1 VKM ) stehen wirklich hinter dieser Aktion ? Dass sollten Sie sich lieber fragen oder beantworten. Nicht in Polemik und Demagogie verfallen. Die Verunglimpfung und Diskreditierung eventuell “Andersdenkender” ist absolut ungeeignetund in der Sache nicht hilfreich. Das hatten wir in unserer jüngeren deutschen Geschichte schon zu oft; mit wie jeder weiß, ganz fatalen Auswirkungen.
Hier sollten heutzutage ausschließlich demokratisch rechtsstaatliche Auffassungen gefragt sein.
Und was die die Tarifvertragsverhandlungen mit dem nur noch sogenannten Arbeitnehmer “bündnis???” betrifft…. da halte ich es mit einem Zitat eines langjährig im Amt befindlichen Bundeskanzlers
….wichtig ist was hinten herauskommt !
Also schau`n wir mal was der neue, recht wortkarge Zirkel ohne den Hecht im Karpfenteich im Arbeitsausschuß -dem MVV- zurechtschmiedet ????
Hoffentlich dass , was immer vollmundig suggeriert wurde
TV-L für ALLE !!!
Hoffentlich auch wirklich für alle und nicht eventuell nur für Mitglieder einer Gewerkschaft
Warten wir s ab
Wolfgang
Wolfgang
3. April 2008 um 08:48
Hallo,
ich weiß, dass ich jetzt hier sehr viel Unmut ernten werde, aber ich kann es in gewisser Hinsicht verstehen, dass die Vehrandlungsgruppe ohne den MVV läuft.
Bis jetzt waren alle Handlungen des MVV ziemlich kontraproduktiv. Bei solchen Verhandlungen kann man nicht nur gegen grundsätzlich alles sein. Ein gewisses Maß an Diplomatie muss schon erbracht werden. Man darf sich nicht alles bieten lassen, aber man darf sich auch nicht allem gegenüber verweigern. Man muss versuchen einen Kompromiss zu finden. Wenn man das nicht schafft, dann haben wir in 10 Jahren immer noch keine für beide Seiten gütliche Einigung in der ADK.
Wer weiß vielleicht hilft dieser Auschluss der MVV ja auch der MVV-K zu einem Neustart?
20. März 2008 um 09:29
Hallo,
da ver.di und vkm leider nicht Stellung beziehen hat sich auch die MAV Holzminden-Bodenwerder dazu entschlossen, die Beteiligung des mvv-k einzufordern: http://www.mav-holzminden-bodenwerder.de.
Frohe Ostern
11. März 2008 um 16:57
Hallo,
ich erkenne immernoch zwei unterschiedliche Meinungen zum Thema Streikrecht. Einmal die Mitarbeiterorganisationen mit einem eindeutigem “JA, Ihr dürft” und zu anderen die Landeskirche mit dem “Nein”. Das ist ja wie in der Politik!!
Eine Meinung kann doch nur stimmen. Wer gibt denn nun seinen Irrtum mal zu?
11. März 2008 um 12:52
Zum Thema Verhandlungsgruppe ohne MVV:
Ich habe von dieser Gewerkschaft Verdi nichts anderes erwartet.Sie hat die kirchlichen Mitarbeiter fast 20 Jahre im Stich gelassen und sich im kirchlichen Bereich überhaupt nicht engagiert.Erst als der MVV kam war Verdi plötzlich wieder da !Jetzt weiß auch jeder warum,sie fürchten die Konkurrenz!Diese Gewerkschaft dient nicht ihren Mitgliedern und auch nicht den kirchlichen Mitarbeitern ,sondern nur noch sich selbst.! Gruss Frank
7. März 2008 um 08:56
Lieber Hajo
liebe Gästebuchuser
Genau das ist der Punkt !
Die Gefahr, durch die erfolgte Abkoppelung des MVV aus dem gebildeten Arbeitsausschuß die Umsetzung der TV-L Übernahme in eine wie auch immer geartete Richtung zu lenken.
Nach meiner Erfahrung ist es sicherlich auch in der ADK so, dass die eigentliche, wichtige Arbeit in den Arbeitsausschüssen gemacht wird.
Das darüber angesiedelte Beschlußgremium, in diesem Fall die ADK , wird dann in aller Regel weitestgehend beschlußfähige Vorlagen erhalten.
So ist es aus meiner Sicht nur vorbestimmt , dass in eine derartige Arbeitsgruppe alle – und hier betone ich ausdrücklich den Begriff alle – im Beschlußgremium vertretenen Tarifparteien mindestens einen Vertreter entsenden.
…und hier,in der ADK, ist der MVV nun einmal , wenn auch leider nur mit einem Sitz Tarifpartei der Arbeitnehmerbank.
Er müßte also aus meiner rechtlichen Betrachtungsweise, somit zwangsläufig auch als Mitglied des Arbeitsausschusses in die hier zu fassenden vorbereitenden Beschlüsse eingebunden werden.
Ansonsten hätte es schon, wie der Schwabe sagt “ein gewisses Geschmäckle”; verursacht von den beiden anderen Arbeitnehmervertretungen.
Ein wirksames Gegengewicht in der ADK kann der
MVV bei der jetzigen Konstellation faktisch nämlich nicht mehr sein. Er wird den vorbereiteten Vorlagen immer unterlegen sein.
Bei der Vorbereitung zu diesem Arbeitsausschuß stellte sich die oben angeführte zwangsläufige Beteiligung des MVV eigentlich in der Formulierung “Entsendung bis max. 5 Teilnehmer” dar, (wenn auch dieses schon in diesem Vorfeld etwas schwammig formuliert und vielleicht dadurch schon vorbestimmt ).
Was sollen die Arbeitnehmer davon halten ?
…von der jetzt zu beobachtenden Entwicklung ?
…von der plötzlichen Dominanz der Verdianer ?
Das sind die Fragen , die sich jeder Besucher dieser Seite und mittlerweile sind es ja schon über 27.500 !!! Interessierte stellen sollten.
Das Potential gerade von VERDI für die Gestaltung von Tarifverhandlungen ist unbestritten. Aber in diesem spezifischen Fall sollte man es schon mit einer ganz einfachen statischen Erkenntnis halten
3 Säulen oder Standpunkte sind immer standsicherer als nur Zwei !!!
also nicht nur 3 plus 1 = 2
sondern
3 plus 1 plus 1 (MVV) = 3
Hier wären aus meiner Sicht jetzt die Mitglieder des MVV gefordert, den -Ihren MVV- , dahingehend zu unterstützen und die Teilnahme am Arbeitsausschuß bei den anderen zwei Tarifparteien vehement einzufordern.
Damit es eben kein ” Geschmäckle ” gibt…
Schöne Grüße und viel Erfolg
Wolfgang
6. März 2008 um 13:07
Zu Wolfgang P.
” zügig und themenzentriert” bedeutet wohl, dass nunmehr ohne einen Vertreter des MVV-K die Forderungen der kirchl. Arbeitgeber auf einen eigenen Kirchentarif leichter umgesetzt werden können.
Dieses muß mit allen Mitteln verhindert werden. Der MVV-K fordert auch weiterhin die volle Übernahme des TV-L, der ja schon, nach unserer rechtlichen Einschätzung für den kirchlichen Bereich in Kraft getreten ist. Dafür werden wir kämpfen und basisorientiert den jeweiligen Stand der Verhandlungen der Mitarbeiterschaft rechtzeitig mitteilen.
5. März 2008 um 22:54
Lieber MVV
liebe Gäste
AUSGEBOOTET
“AUSBOOTEN”so bezeichnet man in der Seefahrt das absetzen von Passagieren großer Schiffe…
“AUSBOOTEN”heißt landläufig aber auch , jemanden ausstechen, kaltstellen , nicht mehr teilhaben lassen…
Hier stellen sich mir Fragen nach dem Warum ?
WARUM nicht die volle Anzahl von Sitzen in einem Ausschuß -hier dem Arbeitsausschuß- ausnutzen ???
3 + 1 ist bei mir = 4 nicht 5
WARUM wird ausgerechnet der Vertreter des MVV aus dem Boot geworfen ???
WARUM gibt es plötzlich eine quasi Solidaritätsadresse der Arbeitgeberseite an VERDI und den VKM, insofern als dass nun endlich konstruktiv weitergearbeitet werden könne ????
Waren Eure – lieber MVV – schnelle Informationen an die Mitarbeiter vielleicht zu offen , zu pragmatisch ???
Habt Ihr den Finger vielleicht zu oft “in die eine oder andere Wunde” gelegt ???
Uns, den Usern dieses Forums, vielleicht damit aufgezeigt, dass längst nicht alles so deutlich an Fahrt gewinnt wie es nunmehr in fast gleichlautenden Erklärungen von VERDI und VKM publiziert wird ???
Fragen über Fragen ; zumindest für mich .
Antwort findet man unter Umständen in dem Bericht Kirchliches Leben im Überblick Februar 2008auf der Homepage der Landeskirche. Hier beschreibt sie – die Landeskirche- z.B.sehr genau wie sich die ADK zusammensetzt.
( nachzulesen öffentlich unter evlka.de anklicken News Übersicht, 2.3.2008, Kirchliches Leben im Überblick Febr.2008 , weiter… Link anklicken , dann Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Seite 382 scrollen )
Anmerkg. der Rest der 500 Seiten ist ebenso teilweise äußerst interessant, weil hier der abgesteckte Kurs des Schiffes genauer beschrieben wird
Der MVV sitzt nach meiner Meinung auch nach dieser evlka Herauslage seit 2007 selbstverständlich mit im gleichen Boot. Ob nun angepasst oder auch manchmal unbequem. Das spielt dabei aus meiner Sicht absolut keine Rolle.
Er gehört auf jeden Fall zur Mannschaft für diese wichtigen Verhandlungen
….und nicht einfach AUSGEBOOTET.
Es kann nicht sein , dass nur 3+1 = 4 nunmehr ohne die vorgesehene fünfte Kraft in die nächsten Runden gehen !
…und für diese Vorgehensweise auch noch Ritterschlag und Lob der Arbeitgeberseite bekommen.
In der Seefahrt, zumindest vor Helgoland ist es so, werden die vormittags Ausgebooteten, am Nachmittag wieder eingebootet, damit sie mit “Ihrem Schiff” weiterfahren können.
Das hoffe und wünsche ich für den MVV auch.
Wenn nicht ?
Dann bleibt die Frage an die neue Verhandlungskonstellation 3+1
WAS SOLL MAN DAVON DANN HALTEN ……???
Es wünscht Euch immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel
Wolfgang
5. März 2008 um 18:12
Kolleginnen und Kollegen,
es bringt z.Zt. nur wenig, wenn wir hier und jetzt hin und her erörtern, was wäre wenn … Die Sitz-Verteilung in der ADK ist im Moment wohl nicht zu ändern.
Es stellt sich aber immer noch die Frage, was oder wer zu dem Riss im Arbeitnehmerbündnis geführt hat und zum Ausschluss des MVV-Kollegen von den Ausschuss-Verhandlungen.
Merkwürdig ist auch, dass verdi und vkm heute im Internet sagen, dass die Verhandlungen nun deutlich an Fahrt aufnehmen.
Bisher habe ich immer gedacht, dass sich eher mvv-k und verdi näher stehen.
Gruß
Klaus-Peter
5. März 2008 um 15:32
Bin nach einigen Tagen mal wieder im Gästebuch und habe die vorherigen Eintragungen mit Interesse gelesen.
Mein erster Eindruck zur Bildung des Ausschusses und der damit verbundenen Sitzverteilung hat sich leider bestätigt, die Arbeitgeber haben offenbar ihr Ziel Uneinigkeit in die ansonsten (zumindest dachte ich bisher so) so geschlossenen Reihen des Arbeitnehmerbündnisses zu streuen.
Sollte nicht schon aus Gründen eines vertrauensvollen Miteinanders auf der Arbeitnehmerseite jeder Verband, egal wann und egal wo, beteiligt und vertreten sein?! Alle Arbeitnehmerverbände sollten sich besinnen, für wessen Interessen sie kämpfen und wie diese am besten erreicht werden können!!!!!
Eines noch, wie lange müssen sich kirchliche Mitarbeiter eigentlich noch bezüglich des Streikrechts von der Arbeitgeberseite drohen lassen? Den Mitarbeitern wird ein im Grundgesetz verankertes Recht in Abrede gestellt. Ich würde mir von den AN-Verbänden wünschen, dass dieses Thema endlich mal verfassungsrechtlich (oder wie auch immer) geklärt wird.
Gruß
Frank
4. März 2008 um 16:02
Zu Jörg
M.E. gibt es keine gemeinsame Statistik über die Mitgliedschaft der kirchlichen Beschäftigten in den Verbänden. Jeder Verband hütet seine Zahlen.
Vermutet wird, dass circa insgesamt 10 % der Beschäftigten (nach neuerstem Stand gibt es in der Hann.Landeskirche etwa 23.500 Mitarb.) Mitglied in einem Verband oder bei Verdi sind.
Aufgrund dieser Schätzung, insbesondere im Hinblick auf die Zuteilung von Sitzen in der ADK, abhängig von der Mitgliederzahl, ist der MVV-K bereit einem unabhängigen Schlichter seine Mitgliederzahl zu nennen. Verdi und die VKMs lehen dieses bislang ab. Daraus und unter Berücksichtigung unserer Mitgliederzahl gehe ich davon aus, dass dem MVV-K mindestens zwei Sitze in der ADK zustehen würde.
Aufgrund einer, wie jetzt deutlich wird, falschen Einschätzung der Verdi-Interessen hatte der Vorstand des MVV-K auf die Offenlegung aller Mitgliederzahlen verzichtet; ein fataler Fehler.
Meine Erkenntnis daraus: Vertrauen ist gut, schriftliche Vereinbarungen sind besser.
Hajo
4. März 2008 um 15:40
Gibt es eigentlich eine Statistik, wieviel kirchliche Mitarbeiter (die von den Verhandlungen der ADK betroffen sind) jeweils im vkm, mvv oder in ver.di verteten sind ? Ich kann mir ehrtlich gesagt nicht vorstellen, das das Verhältnis 3-1-0 (ver.di-vkm-mvv) das so widerspiegelt…
4. März 2008 um 15:24
Zu Frage 1. von Wilhelm B.
Das Arbeitnehmerbündnis besteht aus Vertretern von Verdi, VKM und MVV-K.
Zu Frage 2.
M.E. haben die berufenen ADK-Mitglieder des Arbeitnehmerbündnisses eine schriftliche Vereinbarung über ihr gemeinsames Vorgehen in der ADK beschlossen. Der Vorstand des MVV-K war nur am Rande eingebunden.
Hajo
4. März 2008 um 15:18
Zu Wilhelm Brockmann am 4.3.2008
Ich stimme Wilhelm B. zu. Natürlich muß das “weder” gestrichen werden. Aber in meiner
Empörung habe ich das leider die falsche Vokabel benutzt.Vielen Dank Wilhelm für den Hinweis.
4. März 2008 um 15:10
Zu Hajo, 4. 3. 2007 / 14:17 Uhr
……Wie es sich zeigt, wird unser Entgegenkommen im Interesse einer gemeinsamer Verantwortung für die Belange der kirchlichen Mitarbeiterschaft weder von Verdi noch vom VKM (habe ich auch nicht anders erwartet) mit Füßen getreten……
Kleine Korrektor: Hajo meinte aber sicher, dass das Entgegenkommen des MVV-K von Verdi und VKM eben n i c h t honoriert, sondern mit Füßen getreten wird!
4. März 2008 um 15:02
1.Frage: WER ist das Arbeitnehmerbündnis?
2.Frage: Aufgrund welcher Grundlagen kann eine
solche Vereinbarung getroffen werden?
Mit etwas Ungläubigkeit, aber lieben Grüßen!
4. März 2008 um 14:17
Lieber Vorstand, liebe MVV-K-Mitglieder,
wie ich schon immer gesagt habe, war es ein Fehler des Vorstandes des MVV-K, mit Rüchsicht auf Verdi, sich nur mit einem Sitz bei der Zuteilung der Arbeitnehmervertreter in der ADK zubescheiden. Aufgrund der Mitgliederzahlen stünden dem MVV-K mindestens zwei Sitze zu. Daher sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, auch unter Darlegung aller Mitgliederzahlen, eine Neuverteilung der Sitze der Arbeitnehmerbank in der ADK beim Rat der Konföderation anzustreben.
Wie es sich zeigt, wird unser Entgegenkommen im Interesse einer gemeinsamer Verantwortung für die Belange der kirchlichen Mitarbeiterschaft weder von Verdi noch vom VKM (habe ich auch nicht anders erwartet) mit Füßen getreten.
Es drängt sich für mich deshalb der Verdacht auf, dass die Ausgrenzung des MVV-K- Vertreters durch entsprechende Wünsche der Arbeitsgeberseite erfolgte (vorauseilender Gehorsam). Diese Ausgrenzung ist für mich auch deshalb unverständlich, da jede Seite bis zu fünf Sitze im Ausschuss (vier wurden nur besetzt)besetzen können und mit der Nichtberufung des MVV-K-Vertreters auf ein gehörige Portion Sachverstand verzichtet wird. M.E. wird dadurch von Verdi und dem VKM die Mitarbeiterseite, ohne Not, erheblich, zur Freude der Arbeitgeberseite, geschwächt
Daher wäre ich dankbar, wenn Verdi und der VKM ihre Beweggründe für diese Ausgrenzung mitteilen würden.
Der MVV-K will niemanden Unrecht antuen, hat aber ein Recht auf Mitteilung der Gründe für das unsolidarische Verhalten von Verdi und dem VKM.
Nach wie vor streben wir vom MVV-K eine vertrauensvolle gemeinsame Interessenvertretung zum Wohle der kirchlichen Mitarbeiterschaft an. Wer glaubt aber durch Ränkespiele, Intrigen und Machtdemonstrationen die tariflichen Interessen der kirchlichen Mitarbeiterschaft umsetzen zu können, der irrt und ist fehl am Platz. Wer so denkt,sollte für andere Vertreter den Weg freimachen.
Verdi und den VKM-Vertreter möchte ich noch Folgendes mit auf den Weg geben: auch ein kleiner Hund wehrt sich, wenn er getreten wird.
Im Übrigen, Hochmut führt zum Fall.
Mit kollegialen Grüßen
Hajo
4. März 2008 um 12:29
Lieber Klaus-Peter, lieber Jörg,
der MVV-Vorstand wird sich am Donnerstag zu einer Sondersitzung trefen, um über die schwierige Lage im Arbeitnehmerbündnis zu beraten. Wir wollen natürlich auch wieder an allen Verhandlungen beteiligt sein. Ein Zerwürfnis im Arbeitnehmerbündnis nutzt nur der Arbeitgeberseite. Es ist schwer über Einzelheiten zu berichten, ohne öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen. Besser als hier zu berichten, wäre die Wieder-Einbeziehung des MVV in die Verhandlungskommission.
Ich meine eine baldige Einigung würde für alle kirchlchen Beschäftigten von großem Nutzen sein, unabhängig von der Unterstützung der jeweiligen Arbeitnehmerorganisation. Übrigens sitzt das gesamte Arbeitnehmerbündnis am Freitag wieder in Hannover zusammen.
Mit kollegialen Grüßen
Werner Massow
4. März 2008 um 12:28
Na was hat Jörg denn da losgetreten?
4. März 2008 um 09:50
Lieber MVV-K-Vorstand,
auf eure (ehrliche) Antwort zu Jörgs Eintrag vom 3.3.2008 bin ich aber wirklich gespannt.
Liebe Grüße
Klaus-Peter
3. März 2008 um 15:47
MVV nicht beteiligt und dafür 3 Mann von ver.di ??? Wie geht das denn, die Relation kirchlich organisierten Mitarbeiter in den Verbänden ist hier aber bestimmt nicht berücksichtigt. Hintergründe ?
19. Februar 2008 um 15:00
Hallihallo,
am Donnerstag Marktkirche um 10.30h oder 9.30h?
Ich denke, wir treffen uns VOR dem Gottesdienst?
Der fängt allerdings um 10h an.
Gruß aus Cuxhaven, Natalie & Jan
23. Januar 2008 um 09:29
Es geht wieder los …
Die Verhandlungen in der ADK ziehen sich in die Länge. Die Lokführer lassen grüßen – aber sie haben mit ihrer Beharrlichkeit und ihrer Streikbereitschaft immerhin 8+3% durchgesetzt – von ursprünglich geforderten 31%.
Die Gewerkschaft verdi fordert 8% für den öffentlichen Dienst (TVÖD), mindestens aber 200 Euro mehr, um den Kaufkraftverlust auszugleichen. (Ob das dazu reicht?) Mal sehen, was wir denn durchsetzen können.
Mit unserer Postkarte “Mein Gehalt reicht nicht zum Leben!” haben wir die nicht mehr auskömmlichen Gehälter im Herbst 2007 zum Thema gemacht und natürlich nicht nur Lob dafür bekommen.
Aber das ist es doch, was uns treibt: man kommt nicht mehr aus, mit dem was man an Einkommen hat und das darf unseren Arbeitgebern nicht egal sein!
Wer ständig unter Finanzdruck steht, leistet keine gute Arbeit mehr. Und die ist gerade jetzt erforderlich, wo unsere Kirche auf Modernisierungskurs gegangen ist. Immer mehr Qualität wird verlangt, und immer weniger dafür bezahlt? Es ist ja so modern geworden, die Arbeitnehmer zu drücken, dass jedermann dafür Verständnis hat und ja nicht aufmuckt. Uns gehts ja so schlecht in der Kirche ….
Wir dürfen in diesem Zusammenhang auf den Haushaltsabschluss 2007 gespannt sein und besonders auf die Steigerung der Kirchensteuereinnahmen. Sind es unter oder sind es wieder über 10% gewesen? Und dies im Vergleich zum Vorjahr, wo es auch schon über 10% mehr gegenüber 2005 waren.
Wir sehen: es ist überhaupt kein Problem, uns wenigstens wieder Tariflohn zu zahlen, obwohl wir auch gut 8% mehr vertragen könnten.
Deutschland boomt, bei den Arbeitnehmern kommt aber nichts an vom Aufschwung. Und was gesamtgesellschaftlich gilt, gilt leider auch für uns kirchliche Mitarbeiter.
Wir wollen Anteil haben am Kirchensteuer-Aufschwung. Nicht weil wir über eine zweite Flugreise im Jahr nachdenken, sondern weil wir unsere Rechnungen bezahlen müssen und weil wir in den letzten Jahren gute Arbeit für unsere Kirche geleistet haben.
In diesem Sinne: uns allen ein erfolgreiches Jahr 2008!
21. Dezember 2007 um 15:07
In unserer Tageszeitung gibt es die Rubrik:”Lieblingswitz”.
In dieser Woche war folgender Witz zu lesen:
Drei Freunde unterhalten sich darüber, was sie mit ihrem Weihnachtsgeld machen werden. Sagt der erste Freund: “Ich arbeite bei BMW. Vom Weihnachtsgeld kaufe ich mir ein Auto und fahre vom Rest in den Urlaub.” Der zweite Freund sagt: “Ich arbeite bei Bosch. Vom Weihnachtsgeld lasse ich mir einen Swimmingpool bauen und mache mit dem Rest eine Weltreise.” Darauf der dritte Freund: “Ich arbeite bei der Kirche. Vom Weihnachtsgeld kaufe ich mir einen Rollkragenpullover.” “Und der Rest?”, fragen die beiden Freunde. “Den geben meine Eltern dazu.”
In diesem Sinne allen frohe Weihnachten.
21. Dezember 2007 um 11:02
Allen Mitgliedern des Vorstandes, allen Kolleginnen und Kollegen im Dienst der Kirche ein “Frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, vor allem gesundes Jahr 2008!
Wilhelm Brockmann
5. Dezember 2007 um 08:23
Lieber Ralf Illmann,
schon 2007 steigen die Rücklagen wieder, obwohl Dr. Krämer ständig von Defiziten redet. Viele seiner Prognosen waren falsch. Sie bildeten aber die Grundlage für die strategischen Pläne der kirchlichen Arbeitgeber nur noch die öffentlich-rechtlichen Beschäftigten so zu besolden, wie die Landesbeamten. Die Arbeiter und Angestellten dagegen sollen dauerhaft schlechter bezahlt werden, als beim öffentlichen Dienst. Für Dr. Krämer ist es sogar gerecht, wenn das Weihnachtsgeld der Kita-Beschäftigten an die Kommunen verschenkt wird. Über mögliche Einnahmesteigerungen war bei ihm noch nicht viel zu hören.
Ob die Kirchenleitung wirklich weiß, was es kosten wird, wenn die Beschäftigten dauerhaft enttäuscht werden, weil ihr Gehalt nicht mehr zum Leben reicht und die Dienstgemeinschaft gespalten wird? Wer in unserer Kirche will das so?
4. Dezember 2007 um 14:46
Zitat Dr. Krämer: “Sollte das Weihnachtsgeld ab 2008 in voller Höhe zu zahlen sein, wird der Haushaltsausgleich erst ab 2011 oder 2O12 möglich sein.”
(Anm.:Sonst wird er bereits 2008 erreicht werden)
Mein Vorschlag: Dr. Krämer verzichtet als Vorbild für alle öffentlich- rechtlich Beschäftigten auf sein Weihnachtsgeld und somit kann vielleicht schon Ende 2007 der Haushaltsausgleich erreicht werden.
30. November 2007 um 12:45
20.000 Besucher läßt so manchen homepage Betreiber erblassen. Es zeigt deutlich das Interesse an zeitnaher Information der Kirchi`s
MM
30. November 2007 um 08:19
die Sonderzahlung ist nur ein Allmosen ich als 40 wochen/stunden beschäftigter lediger Küster bekam 58,20 €uro Netto das kann nicht sein.
Ein solches Ärgernis vor der Weihnachtszeit wo ich mich vor Überstunden nicht retten kann.
Die ARME Kirche bedankt sich mit 58,20 € für den Einsatz.
Danke
28. November 2007 um 18:01
Der Berg kreißte und gebar eine Maus
möchte man sagen wenn es um das Ergebnis der Verhandlung um das Weihnachtsgeld geht.
Das ist zwar schön am Jahresende über ein kleines Zubrot zu verfügen.
Dafür danke ich Euch.Was man hat,das hat man so der Volksmund.Es war ja in den Tagen zuvor keineswegs sicher ob es überhaupt eine Sonderzahlung geben wird.
Trotzdem kann ich die allseitige verhaltene Euphorie um dieses Verhandlungsergebnis nicht so recht teilen.
Leistungszulagen nach §18 des Tarifvertrages öffentlicher Dienst kommen im Gesamtpaket das es noch zu schnüren gilt nicht mehr vor.
Überleitungsbestimmungen ebenfalls wie im öffentlichen Dienst sollen vereinfacht werden.
Was auch immer vereinfachen heißen mag.
Die Worte der Landesbischöfin könnten zwar ein wenig Zuversicht wecken.Ob sie jedoch die starre Haltung der Finanzverantwortlichen verändern können?
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat heute übrigens einen sehr sachlichen Artikel über die Veranstaltung am Henriettenstift auf der Seite 1 und auf Seite 9 und im Internet veröffentlicht.Wer die HAZ in Papierform nicht bekommt kann auch im Internet unter http://www.haz.de/168665 nachlesen so steht es in der HAZ Anmerkung am Ende des Artikels.
Ich bin gespannt was alles noch auf uns zukommt.
Zu beneiden seid Ihr für die weiteren Verhandlungen wirklich nicht.Ich wünsche Euch die notwendige Kraft dazu
Gudrun
28. November 2007 um 15:33
Ich war auf der “Dialogveranstaltung” am 28.11.2007 in Hannover. Und bin froh darüber, denn es hat mir ein wenig mehr die Augen geöffnet mit welcher Überheblichkeit man es zu tun hat. Der Präsident der Synode sprach von der Bedeutung auch in Zukunft Gehälter zahlen zu können, die ausreichend sind. Er sprach in diesem Zusammenhang von Nachhaltigkeit. Aus meiner Sicht wird dieses Wort immer häufiger genutzt, um Einsparungen zu rechtfertigen. Grundsätzlich ist es auch richtig, aber nachhaltig ist es nicht den Menschen immer weniger zahlen zu wollen. Richtig ärgerlich hat mich aber der Satz gemacht, dass Beschlüsse der Synode noch nie zurück genommen worden (die Landeskirche möge darauf hinwirken, Sonderzahlungen einzustellen). Dies hat in meinen Augen nur etwas von maßloser Überheblichkeit zu tun, denn so ein Satz löst in mir die Erkenntnis aus, dass ich es bei den Mitgliedern der Synode mit unfehlbaren Menschen zu tun habe, deren Entscheidungen immer richtig sind. Diese Eigenschaft der Unfehlbarkeit ist mir bei Menschen völlig neu, aber ich bin ja auch lernfähig. Ein Satz vielleicht noch am Rande, der mir aber ein Schauer über Rücken laufen ließ:
Nur im sehr kleinen Rahmen haben eine handvoll Teilnehmer der Kundgebung einen Satz eines Mitgliedes der Synode vernommen, der sinngemäß so lautet: 150 Teilnehmer von 30000 Beschäftigten, soviel ist das doch nicht, muss man das ernst nehmen?
Ich habe mich bewußt für die Kirche als Arbeitgeber entschieden. Ich weiß aber, dass ich gut qualifiziert bin, vielleicht suche ich mir auch einfach in Zukunft einen Arbeitgeber, der die Qualität der Arbeit entsprechend belohnt und entlohnt.
Bis dahin werde ich aber den Kopf nicht einziehen und hoffe, dass in Zukunft gewisse Leute ihre Überheblichkeit verlieren.
Gruß an Alle
28. November 2007 um 12:01
Erst einmal tausend Dank. Ihr sorgt dafür das auch wir fern ab an der Küste gut informiert sind.
Hier brodelt es. Das 30% ige Weihnachtsgeld beruhigt nur am Rande.
Die Verlautbarungen der Landeskirche machen sehr betroffen. Wir hoffen Ihr bleibt stark
Herzliche Grüße
Doris Sörgel
26. November 2007 um 20:42
Bistum Hildesheim – gestiegene Kirchensteuereinnahmen!
Laut einer Meldung des NDR von heute,hat das Bistum im nächsten Jahr mehr Geld aufgrund gestiegener Kirchensteuereinnahmen zur Verfügung und kann sogar die verhängte Haushaltssperre aufheben.
Anders als bei unserer Landeskirche können
im nächsten Jahr sogar ,wenn auch befristet, zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden.Diese sollen sich zunächst zwei Jahre lang um wichtige Zukunftsprojekte kümmern,teilte das Bistum dem NDR offensichtlich mit.
Der Haushalt hat laut NDR Meldung ein Volumen von knapp 128 Millionen Euro, also rund 8,4 Millionen Euro mehr als 2007.
Vorgesehen sind Rückstellungen für Schulen, Sanierung des Domes sowie die Versorgung der Priester.
Fazit
- es ist schön zu erfahren, dass es zumindest in Hildesheim steigende Kirchensteuereinnahmen gibt
und diese sogar zu Neueinstellungen führen!
Das Bistum rechnet sich offenbar nicht arm , sondern gibt vielmehr die allgemein verbesserte Einnahmesituation direkt weiter.
So könnte / sollte es überall sein
insbesondere bei uns
Schöne Grüße Claudia
25. November 2007 um 09:37
Unser Arbeitnehmerbündnis bewährt sich!
In den letzten Tagen ist in diesem Gästebuch der MVV sehr gelobt worden. Ver.di und VKM wurden eher kritisiert. Das ist insgesamt gesehen, nicht ganz gerecht.
Der VKM hat einen weiten Weg hinter sich und bekommt seine Verantwortung für die ADK-Entscheidung vom 1. Dezember 2004 sogar noch von den Arbeitgebern in deren offenen Brief vorgehalten. Er mußte hinnehmen, dass seine Alleinvertretung in der ADK der Vergangenheit angehört und dass jetzt nur noch vier der neun Sitze vom VKM besetzt werden können. Der VKM hat sich hinsichtlich der handelnden Personen erneuert und ist zu einem verläßlichen Partner im Arbeitnehmerbündnis geworden.
Ver.di hat einen noch längeren Weg hinter sich. Nachdem über dreißig Jahre der Dritte Weg boykotiert wurde, hat sich die Gewerkschaft nach Gründung des MVV durch sehr bekannte Ver.dianer entschlossen, sich direkt zu beteiligen und als ersten Schritt die Spielregeln in der ADK zu verändern; insbesondere die Zwangsschlichtung abzuschaffen. Ohne Ver.di hätten wir niemals das Mitarbeitergesetz zugunsten der Arbeitnehmerseite umgestalten können. Jetzt beginnt ver.di durch regionale Mitgliederversammlung verbesserte Strukturen für den kirchlichen Arbeitskampf aufzubauen. Es hat seine Zeit gedauert, bis der “Tanker” im kirchlichen Bereich in Fahrt kam (siehe unser Gästebuch). Doch wenn eine Großorganisation erstmal in Bewegung ist, kann sie auch viel erreichen. In ver.di und den anderen DGB-Gewerkschaften sind allein in Niedersachsen viele hunderttausende evangelisch-lutherische Christen organisiert. Die Gewerkschaften haben Kontakt zu den Arbeitnehmern und zur Politik und können wirklich viel bewegen.
Das aufgrund unterschiedlicher Traditionen und Strukturen der Arbeitnehmerorganisationen gelegentlich Spannungen auftreten, ist normal. Doch es gibt Fortschritte, die nicht hoch genug bewertet werden können. Es wird sehr zeitnah und umfassend informiert. Völlig klar ist auch, dass ein Beschluss in der ADK nur nach breitester Diskussion in den Mitgliedschaften der Arbeitnehmerorganisationen und nach Konsultation der Mitarbeiterschaft und ihrer MAVen erfolgen darf. Ausnahme könnte höchstens die bedingungsfreie Vorabzahlung von Einmalzahlungen sein.
Wir alle können uns nur freuen, dass es das Arbeitnehmerbündnis gibt. Nur durch unsere Einheit können wir gerechte Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen erreichen.
24. November 2007 um 09:19
EPD REAGIERT SCHNELL !!!
Gestern Mittag den Hinweis auf die steigende Zahl der “Offenen Briefe” zum Tarifkonflikt hier eingestellt; am späten Nachmitttag schon hat der Pressedienst reagiert und neu getitelt.
Der Aufmacher “offener Brief” wurde entfernt.
Das Ganze ist somit nur noch als Meldung aufzufassen. In dieser Meldung wird jetzt (neu) übrigens auch die Übergabe der Unterschriftenlisten genau als das beschrieben was sie ist.
Als eine Aktion der Arbeitnehmervertretungen.
Bleibt festzustellen, dass zumindest der EBD diese Internet- mit der Gästeseite sehr genau beobachtet.
Erstaunlich, wie schnell dann auch noch umgedacht werden kann ….
…wird man vielleicht nervös ???
Wenn´s denn mit dem schnellen Umdenken auch am 26.11. auf Arbeitgeberseite bei der ADK-Sitzung so klappt, wäre das ein toller Erfolg .
Warten wir´s ab
VERDI , VKM und MVV bleibt standhaft für uns und unsere Zukunft
Wolfgang
23. November 2007 um 13:08
Zahl an offenen Briefen der Landeskirche steigt!
Der epd der Landeskirche beherrscht sein Geschäft.
In einem zweiten offenen Brief ( veröffentl. unter http://www.evlka.de )stellt er fest das 10000 Unterschriften gesammelt worden und berichtet von der geplanten Übergabe am 26.11.2007 .
Erzeugt so quasi den Eindruck einer gemeinsamen wohlabgestimmten Veranstaltung und macht es somit aus meiner Sicht auch ein bischen zu “seinem Ding”
Wenigsten hat die Arbeitgeberseite die sehr sinnvolle und immer noch laufende Unterschriftenaktion zur Kenntnis genommen.
Nur beindruckt scheint sie nicht davon zu sein . Sie will weiterhin für ein eigenes abgesenktes Tarifwerk eintreten wird beschrieben.
Respekt zolle ich weiterhin dem MVV mit seinem leider!!! jedoch nur einen Vertrter in der ADK.
Den anderen 8 Arbeitnehmervertretern in der ADK möchte ich hingegen die Frage stellen,ob allein die Unterschriftenaktion ausreichend ist.
Ob nicht mit der schnellen Entscheidung gegen eine Mobilisation der betroffenen Mitarbeiter für den 27.11. kurz nach Scheitern der letzten Verhandlungsrunde nicht doch ein wenig zu kurz gesprungen wurde?
Denn es ist schon ein großer Unterschied ob ich einer großen Zahl von Menschen gegenüberstehe, oder nur ,medienwirksam zwar, ein paar Kartons mit Listen annehme um dann zur Tagesordnung überzugehen.
Menschen muß ich Rede und Antwort stehen !
Menschen stellen Fragen, denen ich mich nicht entziehen kann – unüberhörbar !
Auge in Auge gegenüberstehend….
Und Kartons ? Die stellt der Hausmeister ersteinmal in den Aktenkeller damit sie nicht “wegkommen” Es muß ja alles seine Ordnung haben
Nun ja liebe VKM´ler und liebe VERDI´aner, was nicht ist kann ja noch werden.
Übrigens ; vielleicht solltet Ihr auch die Möglichkeit für Anregungen auf euren Internetseiten schaffen.Dann erfahrt Ihr aus erster Hand was eure/die Mitglieder bewegt.
Auch wenn´s vielleicht manchmal etwas unangenehm ist
Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele am 27.11. den Weg nach Hannover finden, um hier friedlich in Augenhöhe mit den Synodalen Flagge zu zeigen.
Grüße
Wolfgang
22. November 2007 um 15:11
In dem offenen Brief der Landeskirche gehen die Verfasser auf die Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen ein. Dazu werden die heutigen Einnahmen mit denen von 1992 verglichen und festgestellt, dass die Einnahmen 2007 ca. 8 % niedriger als die von 92 sind.
Mich amüsiert dieser Vergleich ein wenig. 1992 gilt nachweislich als eines der Boomjahre Deutschlands überhaupt. Wohl eines der Jahre mit den höchsten Kirchensteuereinnahmen überhaupt. In unserer Landeskirche wurden in dieser Zeit übrigens eine große Anzahl neuer Pfarr- und Mitarbeiterstellen eingerichtet.
Angesichts dieser Fakten betrachte ich die Kirchensteuereinnahmen in 2007 als absolut positiv. Es sollten also genügend Mittel vorhanden sein, um die kirchlichen Mitarbeiter nach dem TVL zu vergüten.
22. November 2007 um 12:52
Als “juristischer Laie” sehe ich in dem Brief des Landeskirchenamtes an die MitarbeiterInnen sehr viele Widersprüche. Da werden aktuelle Einnahmen z.B. denen von 1991 gegenübergestellt -warum nicht denen von 1954? Neueingestellte sollen – für dieselbe Arbeit – weniger bekommen als die Mitarbeiter, die schon länger in “Amt und Würden” sind. Da lobt man einen “bewährten Tarifvertrag”, den man nicht mehr haben will. Irgendwie ist das alles sehr unverständlich…
aber wahrscheinlich muss ich das nicht verstehen.
22. November 2007 um 12:24
FLAGGE ZEIGEN !!!
Am 27.11.07 MIT MUT GEMEINSSCHAFT HERSTELLEN !!!
Schon der Weg dahin ist das Ziel.
Und ich denke, es ist mittlerweile auf einem recht guten Weg.
Damit alle, die bereit sind diesen Weg am 27.11.2007 mitzugehen, ihr Ziel in Hannover sicher und rechtzeitig erreichen, hier ein kurzer praktischer Tip für die Anreisemöglichkeit:
Über die Internetseite des Großraumverkehrs in Hannover http://www.gvh.de können vor allem die Auswärtigen interaktiv die individuelle Anfahrt entwickeln.
Als Zielort ist in das Menue Marienstraße einzugeben.Dieser Haltepunkt liegt unmittelbar am Henriettenstift und wird von den Stadtbahnlinien 2 , 5 und 11 bedient.
Alle diese Linien fahren über die Umsteigeanlage Kröpcke. Geeignete Parkplätze an der Peripherie Hannovers findet man auf der GVH Seite unter dem Park & Ride Button.
Genaue Stadt- und Netzpläne ebenfalls unter dem entsprechenden Button.
Mit der Stadtbahn kommt Ihr sicher und schnell Eurem eigentlichen Ziel näher.
Persönlich und mit kraftvoller Stimme Flagge zu zeigen.
Es liegt jetzt nur noch an Euch selbst, inwieweit Ihr den Arbeitnehmervertretern zusätzlichen Rückhalt zu den tausenden von Unterschriften geben könnt.
Rückhalt, damit sie alle zusammen weiter für eine gute und sichere Zukunft für Euch und Eure Familien bis zum Erfolg verhandeln.
Nur Mut , jeder einzelne kann und sollte dazu beitragen. Denn wie schon einmal gesagt
” schon zu zweit ist man nicht mehr allein ”
….aber überlassen wir es jetzt dem Lauf der Dinge in der kommenden Woche.
In der Schiffahrt wünscht man sich immer
“eine Handbreit Wasser unter dem Kiel”
im Bergbau ” Glückauf”
und in der Kirche “Gottes Segen”.
All dieses und eine gute Hand wünsche ich persönlich ganz besonders der ADK Arbeitnehmerseite für die kommenden, sicherlich nicht leichten Verhandlungen.
Für die “andere” Seite würde ich mir gern die Rückbesinnung auf die christlichen und sozialen Werte wünschen.
Das bisherige eiskalte, ökonomische Denken steht nämlich im krassen Widerspruch dazu.
So geht man mit Menschen nach meinem christlichen Verständnis nicht um. Das es auch anders geht, sah man vor kurzem erst in Nordrhein Westfalen.
In diesem Sinne GEMEINSAM STARK SEIN am 27.11.2007
Wolfgang
21. November 2007 um 23:00
Liebe Benutzer des Gästebuchs, vielen Dank für Eure hilfreichen und aufmunternden Kommentare. Dies gilt besonderns für Wolfgang P., den ich hoffe bald kennen lernen zu können. Ich freue mich darauf Euch bei der Synode am 27.11.2007 in Hannover zu treffen. Wir haben übrigens alle Synodalen und alle Kitas nochmals per Post angeschrieben.
21. November 2007 um 19:25
Liebe Besucher dieser Gästeseite,
lieber MVV,
lieber Werner Massow,
die Zahl der Besucher dieser Seite steigt kontinuierlich. Sicheres Indiz dafür, dass gerade in diesen Tagen erheblicher ( Informations-) Bedarf besteht. Bedarf an jenen Informationen , die sich nicht in eine Konformitätsschiene einreihen.
RESPEKT Ihnen und Ihrer Mannschaft !!!
Man muß Verständnis dafür haben , dass sich im ADK-Arbeitnehmervetretungsverbund manche Dinge und Vorgehensweisen nur im , oder als Kompromiss weiter voranbringen lassen.
Das ist nun einmal so und auch unabänderlich.
Und der MVV tut in dieser Sache als kleiner Verband, im Rahmen seiner Möglichkeiten weit mehr als zu erwarten ist.
Auch dafür RESPEKT !
Doch die Gradlinig- und Unerschrockenheit mit der der MVV die Dinge angeht, trägt nur bedingte Früchte.
An der Basis kommen die Aufrufe , Stellungnahmen, Kommentare Einschätzungen etc. nicht an .
Mit Basis meine ich die Einrichtungen der Landeskirche und hier insbesondere die dort tätigen Mitarbeiter die eltztendlich der Konflikt betrifft.
Nichts, aber auch rein gar nichts ist hier bis dato , Mittwoch 21.11.kommuniziert worden.Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort bekommen sehr wenige offen zugängliche Informationen von den Arbeitnemervertretungen insgesamt.
Und hierfür habe ich wenig Verständnis !!!
Sicher die beiden neuen Mitgliederverbände in der ADK – MVV und VERDI sollen die “Suppe” schmackhaft zuende kochen, die andere offensichtlich in 2003 und 2004 haben anbrennen lassen.
Jetzt spielt jedoch gottseidank ein anderes Orchester. Das Ihr kleiner Verband eine umfassende flächendeckende Informationsschiene nicht unbedingt leisten kann, ist verständlich.
Aber der Große Bruder VERDI ??? Der müßte doch mit seiner Infrastruktur sehr wohl in der Lage sein hier einzutreten.
Hierzu muß keine aufwendige Hochglanz Flyer oder Plakataktion entwickelt werden.
Nein, es reichen wie zu alten Gewerkschaftszeiten ganz normale Din A 4 Flugblätter z.B. im Offsetdruck schnell herzustellen, die dann an Mitglieder der einzelnen Verbände mit der Bitte um Verteilung im Kollegen / innenkreis oder Aushang an schwarzen Brettern gereicht werden.
So kommuniziert und informiert man sicher und schnell …
…wenn man es will !
Da hat Natalie vollkommen recht. Dieser Einsatz ist zu vermissen. Und es benutzt wirklich nicht jeder das Internet so intensiv, wie die Besucher auf dieser Gästeseite.
Und ich bin ganz sicher, dass der heute auf der Internetseite der Landeskirche http://www.evlka.de veröffentlichte offene Brief zur Tarifsituation, noch in dieser Woche jeden Mitarbeiter in Papierform erreicht.
Liebe Leute tut endlich etwas! Nämlich diejenigen erst informieren und dann mobilisieren für die Ihr eintretet. Und das nicht erst zu Nikolaus !
Nur Internetauftritte sind wirklich ineffizient !
Damit nicht wirklich passiert, was in Göttingen das so treffende Schlußwort der Versammlung bildete .
WER NICHT AUFSTEHT , DER BLEIBT SITZEN !!!
…und noch ein Wort an die Besucher dieser Seite
- tragt es weiter! Informiert Eure Kollegen und Kolleginnen, versucht irgendiwe in Hannover dabei zu sein. Man kann nicht alles nur “lieber die anderen machen lassen”
So ein bischen muß auch jeder selbst dazutun
Jeder wird in Hanover gebraucht!
In diesem Sinne bis zum 27.11.in Hannover
Wolfgang
20. November 2007 um 15:28
Hallo,
mich haben die Äußerungen von WOLFGANG P. angesprochen – es ist wahr, was ist mit denen, die sich FÜR UNS einsetzen sollten?
Was ist mit ver.di ?
Da zahle ich brav seit Jahren meinen Mitgliedsbeitrag in der Hoffnung, das, wenn es soweit ist, wir Lobby, Unterstützung bekommen – doch nix passiert.Im Gegenteil – jetzt gibt’s auch noch Rückzieher… Taktisch? Hmmm, nicht unbedingt wirklich ersichtlich für jeden…
Auf der ver.di Homepage ist nichts ersichtlich von dem was uns bewegt, aufwühlt, antreibt.
Na gut, als TOPTHEMA prangt groß “Vier neue Plakate zur Imagekampagne für den öffentlichen Dienst” – doch: ist das alles?
Reicht es online Propaganda zu machen?
Wen erreicht es? Oder sollte mehr geschehen?
Wo ist das Volk, das wir erreichen wollen? Stets im Internet??? Nein –
zudem die Inhalte z.B. auf http://www.genuggespart.de/genug-gespart/#kitas_59656
schlecht / unzufriedenstellend sind.
20. November 2007 um 09:48
Hi zusammen,
hi lieber Frank,
recht hast Du.
Man darf arbeiten bis zum Umfallen.Und das auch immer mehr noch möglichst zusätzlich und unbezahlt.Weil die Kirche ja kein Geld hat.Sagt sie .
Und die Bezahlung?Das Gehalt hinkt immer mehr hinterher und es reicht hinten und vorne nicht mehr.Ich erwarte für gute Arbeit gutes Geld!
Eine wirkliche Doppelmoral.Und die wenigsten wissen davon.Das müssen wir öffentlich machen . Und unsere Vertreter müssen uns einfach dabei helfen.Wer denn sonst???
Bis Hannover Ende November
Uschi
20. November 2007 um 09:03
Wir sollten unseren Protest gegen die Vorstellungen der AG-Seite öffentlich machen.
Als einer der größten Arbeitgeber in Niedersachsen will die Kirche seinen Arbeitnehmern keinen Tariflohn mehr zahlen. Zeitgleich fordern hohe Vertreter der Kirchen bundesweit gute Tarifabschlüsse. Diese Doppelmoral sollte massiv öffentlich gemacht werden.
Wir wollen nicht mehr als wir brauchenÂ…..
Wir sehen uns
Frank
19. November 2007 um 22:23
QUO VADIS ? liebe ADK Arbeitnehmervertreter !!!
“wohin geht Ihr” ? . Diese Frage möchte ich an die Unterzeichner des neuesten Flugblattes von MVV VKM und VERDI stellen. Ich fand es über den Link rechts auf dieser Seite -Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen -.
Warum sollen die originären Aufgaben von Arbeitnehmervertretungen ( Verbände und Gewerkschaften ) zur Lösung des Tarifkonfliktes jetzt auf die MAV´en abgewälzt werden ?
Sind Sie (die Unterzeichner)denn wirklich der Meinung , dass sich dieser Konflikt durch endlose Diskussionen im kleinen Kreis lösen läßt ?
Die sicherlich fotowirksame Übergabe der Unterschriftenlisten zur jetzt bekanntgegebenen nächsten ADK Sitzung ist sinnvoll. Doch ein Fähnlein von einigen Aufrechten und einigen “Interessierten” wird bei den mittlerweile am knallharten Management orientierten Arbeitgebervertretern , am 26.11.2007 kaum Eindruck hinterlassen.
Nach der alten Verwaltungsweisheit
ANNEHMEN , EINTRAGEN , ÜBERTRAGEN , WEGTRAGEN
könnte unter Umständen verfahren werden.
Um Eindruck zu hinterlassen, braucht Ihr, liebe Arbeitnehmervertreter, die beste Stütze die es geben kann – nämlich die Arbeitnehmer die direkt von den Maßnahmen betroffen sein werden, werden sie denn vom Arbeitgeber durchgesetzt.
Und diese nicht in Versammlungen irgendwo im Land nein DIREKT VOR ORT !!!
Sie bilden mit ihrer Masse, ihrer Stimme , den realen Background für die geplante Übergabe der Protestnoten.
Und als hier immer noch ansässiger Urhannoveraner kann ich nur sagen, die Straßen um das LAKIAMT eignen sich trefflich für einen solchen Background (auch von den Anfahrtmöglichkeiten für die Teilnehmer).
Schon bedauerlich , dass im Moment alles heruntergefahren wird. Kleine Flamme ,
Friede, Freude , Eierkuchen …???
So gehts nicht !
Wißt Ihr nicht mehr weiter ?
Habt Ihr Angst vor der eigenen Courage ?
Ich kann es jedenfalls nicht so ganz nachvollziehen , dass z.B. “Interessierte natürlich willkommen sind” Allein deshalb nicht , weil es die angesprochenen Interessierten sind, um die es geht.
Gerne würde ich zum Beispiel sehen, wenn z.B. VERDI (die am 9.März 2006 die Kirchen- und Diakoniemitarbeiter zur Solidarität durch Teilnahme an der Zentralveranstaltung auf dem Opernplatz aufforderte ) , genau diese heute nicht im Regen stehen lassen würde.
Und was geschieht ??? Noch nicht einmal die Initiative für eine Kundgebung ist für die damalig gewährte Solidarität nötig/möglich.
SEHR SEHR SEHR SCHADE !!!
Viel treffender wäre es aus meiner Sicht gewesen, das Schlußwort der Mitarbeiterversammlung in Göttingen am 2.Sept.2004 zum Leitfaden für die Vorbereitungen zum 26. und 27.November 2007
WER NICHT AUFSTEHT, BLEIBT SITZEN !!!
Also nun denn Ihr Arbeitnehmervertreter – sorgt doch bitte dafür, dass das der damalige Appell nicht auch nur eine Worthülse wird.
Ich bin sicher , es wird nicht viele geben die “sitzenbleiben” wollen.
In diesem Sinne und auf jeden Fall an beiden Tagen zu den “Interessierten” gehörend, grüßt
Wolfgang
19. November 2007 um 16:24
Hallo und einen schönen guten Tag lieber MVV.
Ihre Seite gestaltet sich im Moment zu den scheinbar wichtigsten im Tarifkonflikt mit unserem Arbeitgeber.
Das spricht sehr für den MVV.
Ich habe eine ganz einfache Frage :
Warum sehen die beiden großen Verhandlungspartner VKM und Ver.di keine Notwendigkeit eines deutlichen Mitarbeiterprotestes bei der Synode in Hannover ?
Wer hat da Angst und vor wem ?
Mitarbeiterversammlungen sind gut und schön. Aber sie helfen nicht unbedingt. Eigentlich nur dem Arbeitgeber. Denn der erfährt dann vor Ort ganz genau wie die Stimmung an der Basis ist. Wenn es denn eine große geben wird. Denn viele haben ganz einfach keinen Mut sich im vertrauten Rahmen zu äußern und sich damit gegen ihren Arbeitgeber zu stellen.
Da wird also nicht viel dabei herauskommen.
Gerade die Kolleginnen in den Einrichtungen haben hier berechtigte Ängste vor dann eventuellen späteren Sanktionen.
Es wäre also schön , wenn die auch die VKM und Ver.di sich für Ihre Mitglieder zu einer Kundgebung in Hannover entschließen könnten.
Was kann dabei schiefgehen ?
Überlegt doch nochmal
Grüße Cornelius
17. November 2007 um 07:32
UND SIE BEWEGT SICH DOCH …. ( Galilei)
————————————————
Glückwunsch an Sie Herr Massow , Herr Staake und die anderen Beteiligten des MVV , dass Sie endlich Bewegung ins Spiel bringen.
Bewegung , die bei den beiden anderen Vertretungsverbänden leider noch zu vermissen ist. (Die Meldung auf der VKM-Hannover Internetseite zu dieser Aktion, erscheint nicht unbedingt sehr kämpferisch . SCHADE!!! . Bei VERDI gibt es überhaupt noch keine entsprechende Mitteilungen also noch “SCHADER” !!!) Haben doch beide im Vorfeld immer sehr starke Worte gewählt.
Nunja , VKM und VERDI werden Ihre Gründe haben
Es bleibt zu wünschen und zu hoffen , dass diese , Ihre Internetseite , nicht nur von MVV Mitgliedern, sondern auch noch von vielen anderen Betroffenen gelesen wird. Die Zahl der Besuche läßt es ja mithin vermuten.
Jeder einzelne Besucher Ihrer Seite wird so zum Multiplikator.
Kann und sollte die Informationen an seine Kollegen/innen die anderweitig organisiert sind, weitergeben.
Sie von der Wichtigkeit der “vor Ort Präsenz” am Tag der Synode in Hannover überzeugen.
Erst dann wird diese äußerst wichtige, geplante Aktion zu einem Erfolg führen.
Wenn sich dann jeder , den die Auswirkungen der Arbeitgebertarifvorschläge treffen könnten, nach Hannover aufmacht um seine Stimme zu erheben, dann ergibt sich die Größe dieser Demonstration von ganz allein.
Versuchen Sie also , wenn es irgendwie geht, in Hannover dabei zu sein. Sowie Ihr Dienstschluß es zuläßt, sollten Sie sich auf den Weg machen.
Dann wird die Zahl derer, die durch die bisherige Arbeitgeberposition immense Abstriche in Kauf nehmen müssen, um das Henriettenstift an der Marienstraße langsam aber stetig anwachsen.
Verlassen Sie sich also nicht nur auf den “Anderen”. Haken Sie sich bei Ihm unter. Kommen Sie einfach mit ihm gemeinsam nach Hannover….denn schon zu zweit ist man nicht mehr allein.
Und das zwanzig-, fünfzig-, hundertfach….
…die Synodalen werden dann nicht mehr so einfach an diesem Nachmittag wegschauen oder weghören können.
NUR GEMEINSAM IST MAN STARK !!!
Ein schönes Wochenende
Wolfgang
16. November 2007 um 12:17
Wieso kriegt ihr es nicht zustande eine Aktion zu organisieren? Es sieht so aus als ob wir Kollegen auf uns alleine gestellt sind.Ich bin wütend!
15. November 2007 um 13:04
GESTATTEN SIE MIR NOCH EINEN NACHSATZ
Liebe “Betroffene” ,
jede/r von Ihnen wird sich fragen, was kann ich schon tun?
Wie wird mein Arbeitgebers darauf reagieren wenn ich meine Stimme erhebe ?
Bedenken Sie bitte was Sie zu verlieren haben .
Ein Stück Zukunft
Zukunft für sich und auch Ihre Familie …Ihre Kinder.
Je größer die Macht ist, die sich den / Ihren Arbeitnehmervertretern demonstrativ ( im wahrsten Sinne des Wortes ) an die Seite stellt, desto größer wird das Gewicht der Arbeitnehmerstimme in den nächsten Verhandlungsrunden werden.
ERGO:Sie können also eine ganze Menge tun. Einfach teilnehmen wenn die drei Vertretungen zu einer Demonstration z.Beispiel in Hannover aufrufen sollten.
Denn…
…je größer das dann sicht-und hörbare Gewicht, umso geringer später die Verluste im Ringen um die berechtigten Arbeitnehmer/innen Interessen.
Denken Sie ganz einfach zurück zum 9.November 1989.
WIR SIND DAS VOLK rief das Volk und hakte sich unter …
ausgehend von den anfänglich kleinen, sogenannten Montagsdemonstrationen, hat es letztendlich dazu geführt, durch diese Gemeinsamkeit vieler ein insgesamt totalitäres Regime in die Knie zu zwingen.
…und es gab keine der unter Umständen zu befürchteten Sanktionen .
Hier wird es nicht anders sein
Wolfgang
15. November 2007 um 12:14
WAS SOLL WIRKLICH GESCHEHEN ???
WOHIN SOLL DAS KIRCHENSCHIFF GESTEUERT WERDEN???
Liebe Betroffene,
liebe MVV´ler,
es muß sich etwas tun! Die Synode findet in der kommenden Woche in Hannover statt. Hier werden weitere Weichen für die Zukunft gestellt, wie dem Ablauf auf der Hompage der Synode zu entnehmen ist .
Und genau zu diesem Zeitpunkt muß Stärke und Kampfbereitschaft demonstriert werden.
Die Zeit läuft jedoch langsam davon Entsprechendes zu organisieren.
Der Tenor aller hier erschienenen bisherigen Beiträge kann nicht eindeutiger sein . Die Mitarbeiter bei einem der größten Arbeitgeber im Lande machen sich ernste Sorgen um Ihre Zukunft !
Berechtigte Sorgen !
Jedoch den Focus aller Betrachtungen ausschließlich momentan (passend zur Jahreszeit) auf die Sonderzahlung zu Weihnachten zu richten halte ich für gefährlich.
Alle anderen Dinge zum Beispiel um die neue, zumindest für den Stadtkirchenverband Hannover ins Haus stehende Stellenrahmenplanung ab 2009 geraten in der Betrachtung dadurch weit in den Hintergrund.
Durch das Getöse der Arbeitgeberseite in Bezug auf das Weihnachtsgeld auf der letzten ADK Sitzung,findet sich für die Kommunikation der ebenso wichtigen Dinge wie die geplante neue Personalplanung überhaupt keine Plattform mehr.
…und hier geht es um sehr viel!
Berichtet doch der Stadtsuperintendend von Hannover mit seinen Mitarbeitern auf der letzten Stadtkirchenratssitzung am 10.10.07 von
” drastischen Einschnitten für alle” die aus seiner Sicht für erforderlich gehalten werden
weiter von
” persönlichen Härten für Angestellte und Beamte, die ohne jeglichen Zweifel nicht ausgeschlossen werden können.
(nachzulesen unter Berichte der Hompepage des Stadtkirchenverbandes Hannover www2.kirche-hannover.de ).
Weiter: Hinweis auf die geplante Sondersitzung am 19.10.07 und dann Beschlußfassung für die Stellenrahmenplanung am 09.Januar 2008 .
Bedenkliches war in den vergangenen Tagen der örtlichen Presse in Hannover ( und hier muß ich sagen, leider nur der örtlichen Presse HAZ-Leine Zeitung ) zu entnehmen.
Einzelne Gemeinden (hier: Seelze und Letter) setzen sich schon jetzt mit der Problematik von Stelleneinsparungen auseinander.
Die Vorgabe für die Gemeinden steht hier nach Pressemitteilung bereits eindeutig fest. Selbst die Rückstellungen für erforderliche Sozialpläne sind beziffert ( Seelze ).
Nur das WIE und vor allen Dingen WER ist noch nicht genau bekannt !
Andere Gemeinden berichten in Ihrem Gemeindebrief ( entsprechende Homepages )ebenfalls von geplanten Einsparungen bei den Personalkosten in der Größenordnung von bis zu 27 % !!!!
WO FÄHRT DAS KIRCHENSCHIFF ALSO WIRKLICH HIN ????
Ist das “Gezerre” der Arbeitgeber um die Sonderzahlung für dieses Jahr vielleicht nur ein Ablenkungsmanöver um die Zeit bis zu den Faktenschaffenden Beschlüssen in 4 Wochen zu überbrücken ???
Alle die betroffen sind, sollten sich demzufolge den Blick fürs Ganze nicht verstellen .
Es geht nämlich um viel mehr als nur um´s Weihnachtsgeld.
…es geht wie gefordert um die Übernahme des Tarifvertrages TVÖD mit all seinen auch schützenden Inhalten
…es geht um die direkten Auswirkungen von geplanten Personalkostenreduzierungen
… es geht also um die Zukunft eines jeden Mitarbeiters
UND DAFÜR SOLLTE JEDER ZU KÄMPFEN BEREIT SEIN!!!
JETZT !!!
….UND NICHT IRGENDWANN IM NEUEN JAHR, WENN DIE NÄCHSTE ADK SITZUNG DURCH DAS BEHARREN DER ARBEITGEBERSEITE AUF DIE BEKANNTE POSITION WIEDER EINMAL ZU KEINEM GREIFBAREN ERGEBNIS FÜHRT.
Liebe MVV´ler, liebe VKM´ler, liebe VERDI´aner , Liebe Betroffene organisiert und erhebt Eure Stimme zur kommenden Synode in Hannover.
ES IST bereits “fünf vor 12″ !!!
Warter nicht bis die Kirchturmuhr 12 Uhr schlägt.
GEMEINSAMKEIT MACHT STARK , dass kann ich Euch / Ihnen aus eigener jahrzehntelanger Gewerkschaftsarbeit versichern
in diesem Sinne
Wolfgang
14. November 2007 um 12:15
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir kirchl. Beschäftigte sind stinksauer. Wenn die Arbeitgeber uns anbieten “auf Pump” unsere Weihnachtsgeschenke zu kaufen, können wir uns im nächsten Jahr gleich bei der Schuldnerberatung der Diakonie anmelden. Seit 2004 nur noch Einkommensverluste sind nicht mehr hinzunehmen. Das Maß ist voll. Ich stimme dem oben gesagten zu: Es ist höchste Zeit auch vor Ort öffentlich zu machen, wie die kirchl. Arbeitgeber mit uns umspringen. Wir (MAV Aurich) unterstützen auf jeden Fall auch Aktionen in Hannover und würden zumindest mit einer Abordnung dabei sein. Je mehr um so besser. Vielleicht sollte man auch die Synodalen aus dem eigenen Sprengel anschreiben und über das unverschämte Angebot informieren, denn die Arbeitgeberseite sagt in ihrer Erklärung ja nur die halbe Wahrheit.
Eine Tabelle unterhalb des TV-L kommt nicht in Frage. Bleibt standhaft.
Gruß Heinrich
14. November 2007 um 12:13
Liebe Nutzer der Gästeseite,
liebe MVV´ler
mit großem Interesse verfolge ich/wir die gesamten Vorgänge um die jetzigen Tarifverhandlungen insbesondere auf dieser informativen und immer aktuellen Seite .
Ich selbst bin zwar nicht bei “Kirchens” angestellt, aber 3 (!) meiner
Familienmitglieder. So bekommen wir als Familie sehr wohl schon die ganze Wucht dieser fast schamlos zu nennenden “Angebote” zu spüren. Schamlos deshalb, weil diese Angebote von Vertretern der Landeskirche unterbreitet werden, die sich nicht unbedingt die Sorgen um das Auskommen mit dem Einkommen machen müssen. Die sich aber auch auf der gleichen Ebene ebenfalls nicht scheuen, in den einzelnen Kirchengemeinden den neu installierten Stiftungsgedanken einzuwerben.
Stiftungen ….
Mit schon fast an Bettelei grenzender permanenter Aufforderung an Gemeindeglieder hier Ihr Geld anzulegen. Argumentation : … weil es sonst Kirche unter Umständen nicht mehr in der Form geben könnte wird als Menetekel vor Ort ständig an die Wand gemalt ????
Das Ganze wird dann natürlich noch von der Landeskirche gefördert mit 30%.
Dreißig Prozent von den “sinkendenden” Einnahmen , die ja, folgt man der Argumentation der ADK Arbeitgebervertreter , eigentlich überhaupt nicht vorhanden sein könnten. So wird immer nachdrücklich auf die angeblich knappen Mitteln hingewiesen und dieses dann den Arbeitnehmervertern und somit den Mitarbeitern ständig und nachdrücklich suggeriert.
Eine merkwürdige Vorgehensweise finde ich . Merkwürdig deshalb, weil man eigentlich nur etwas zuschießen kann, wenn man es wirklich über hat. Und übrighaben heißt , dass ich zuerst meine Mitarbeiter mit einem angemessenen Lohn oder Gehalt ausstatten muß. Wenn dann etwas übrig ist , dann kann man es anderweitig verwenden.
Könnte es also nicht sein , dass auf diese Art und Weise nur Geld aus Kirchensteuereinnahmen gebunkert werden soll, um es einer berechtigten Nutzung für eine gerechte , soziale, christliche und auskömmliche Bezahlung der Mitarbeiter zu entziehen ????
Zumal das so anghäufte und auch weiterhin anzuhäufende Stiftungsvermögen inclusive der 30 % Zuschuss keine direkt verwendbare Rücklage für “schlechte Zeiten” bildet. Lediglich die Zinserträge können verwendet werden.
Nicht mehr und nicht weniger!!!
Der Begriff “spare in der Zeit so hast in der Not” ist also bei dieser Form der Rücklagenbildung nur sehr bedingt anzuwenden.
Vielmehr wird hier fast ausschließlich neues, und für die Zukunft unantastbares Vermögen gebildet, welches zumindest auf den Zuschuss der Landeskirche bezogen, den täglich hochqualifiert arbeitenden Mitarbeitern aller Dienstellen für die die zu Recht geforderte gerechte Bezahlung entzogen wird. Und dann vielleicht sogar intensiv wie mehrmals bereits angekündigt, für die Förderung des Eherenamtes eingesetzt wird. Zur Finanzierung vielleicht gerade der ehrenamtlichen Arbeit, die dadurch als lohnbringende Planstelle überflüssig wird ?
Warten wirs ab ….
A Priori kann man sich als Arbeitgeber aber auf jeden Fall ersteinmal arm rechnen !
Die demnächst in Hannover im Henriettenstift stattfindende Synode, wäre ein sehr guter Anlaufpunkt für eine angemessene Aktion der betroffenen Mitarbeiter. ( Anmerkung : Auch für Auswärtige ist das Henriettenstift über die Stadtbahnlinien 4 und 5 unmittelbar hervorragend zu erreichen.) und zum Punkt 6. zur Tagesordnung der Synode ( Beginn d.V. 15:00 Uhr) haben schon etliche den wohlverdienten Feierabend.
Es wäre sicherlich für die Sache nicht schädlich, könnte man an diesem Tag vor dem Henri in Hannover schon ein erstes Mal Stärke und Entschlossenheit demonstrieren.
Wie heißt es so treffend ?
Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren.
Wir sind dazu bereit und sind dann schon 4.
Wenn weitere 4 hinzukommen, wären wir schon acht ….
usw. usw.
Also auf nach Hannover ,
denn wir haben eine ganze Menge zu verlieren.
Weil vielleicht nicht mehr finanzierbar
einen Teil der Zukunft unserer Kinder ; unserre Zukunft
Deshalb sollten wir unseren Vertretern in der ADK zur Seite stehen und den Kampf gegen ungerechte Entlohnung gemeinsam aufnehmen.
Denn wie heißt es so treffend ?
Wer kämpft kann verlieren ,
wer nicht kämpft hat schon verloren!
Ich wünsche mir, dass es VERDI , dem VKM und dem MVV in der Zusammenarbeit mit den MV´en gelingt, möglichst viele ( besser sind noch alle ) der betroffenen Mitarbeiter für einen solchen gemeinsamen “Kraftakt” zu sensibilisieren. Ich/wir selbst bin/sind stellen uns der Aufgabe
DENN ; NUR GEMEINSAM IST MAN STARK !!!
Wolfgang
13. November 2007 um 19:11
Hallo Werner,ich verstehe nichts mehr ! Gibt es eine Aktion in Hannover? Was wollt Ihr eigentlich? Schafft Klarheit. Die Kolegen/inennen sind sauer.
12. November 2007 um 11:47
Liebe KollegInnen!
Eime Demo wäre prima (evt. auch lokas!), Info-Plakat mit:
Wer, Was ab wann, Was. möchte
(für die Kolleginen und Kollegen die noch gar nichts wissen!!!)
Demo in Osnabrück, Artikel (immer wieder in der Presse, “Verhandlungen um Gehalt bei der Konföderation” oder ähnliches.
Warum ist nichts? in der Presse über diese Verhandlungen zu lesen???
Mein Eindruck ist: Viele KollegInnen wissen
wening/nichts über die Verhandlungen!
Wie können wir (Verbände, MAV etc.)konkret informieren und dann mobilisieren?
10. November 2007 um 16:50
Seht hin liebe Kollegen. Die Einen stimmen über eine Erhöhung Ihres Einkommens mit wunderbarer und selten so großer Einigkeit ab und schwupps sind 9% mehr (unsere Abgeordneten). Die anderen Können ja nichts dafür, dass Sie 850 Euro bekommen, denn das liegt leider an den Beamtenregelungen des Landes Niedersachsen (Kirchenbeamte und Pastoren).
Wir Knechte aber müssen wieder kämpfen um wenigsten die gestiegenen Lebenshaltungskosten abzufangen. Ich schaffe das jedenfalls nicht mehr. Benzinpreise, nochmalige Strompreiserhöhung in 2008. Wo soll ich´s denn noch hernehmen?
Und unsere Kirchenleitung setzt sich auf das Geld, als wenn es Ihr eigenes ist.
Also ich bin dabei bei den Aktionen, weil es hier auch um die Zukunft meiner Familie geht.
9. November 2007 um 18:44
Lieber Werner, liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr habt richtig gehandelt, das Ihr diesen “liebe Angebot ” abgelehnt habt. Ich als Arbeiter hätte da nicht viel von gehabt. Leider ist es aber bei uns auf der Arbeitstelle so, das viele Kollegen Angst haben gegen ihren Dienstherrn was zu untermehmen und lieber alles mit Muhren hinnehmen. Da wird unser Betrieb sicher nicht der Einzige sein. Ich werde auf jedenfall an Aktionen teilnehmen, denn nach der letzen Demo in Hannover hat Die Landeskirche ja auch klein beigegeben. Ich werde auch versuchen meine Kollegen zum mitmachen zubewegen. Macht Ihr weiter so !
Gruß Uwe
8. November 2007 um 19:48
Es ist eben nur eine “Schein”heiligkeit, wenn Bischof Huber Arbeitnehmern die Hilfe der Evangelischen Kirche im Kampf um angemessene Löhne oder Lohnerhöhungen verspricht. Ihm und seinen Amtskollegen muss eben in aller Deutlichkeit gesagt werden: Du sollst nicht lügen!
Und das kann man nur öffentlich – das geht nur mit Nachdruck!
8. November 2007 um 16:52
wieso bekommen die Pastoren Weihnachtsgeld und die Erzieherinnen in NRW Weihnachtsgeld, wir Erzieherinnen in NS aber weder Urlaubs-noch Weihnachtsgeld?
Was macht die Kirche mit 20% Mehreinnahmen bei der Kirchensteuer?
Ich fühle mich in der Kirchengemeinde sehr zu Haus, aber wenn von oben so ungerecht entschieden wird, werde ich langsam, langsam doch ärgerlich!
Und die Erzieherinnen sollen immer mehr Bildungsarbeit leisten, spielen für die Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle…Darf eine Frau nur Erzioeherin werden, wenn sie einen gut verdieneden Ehegatten hat? So war das ja früher. Will die Kirchenleitung zu “alten Werten”für die Frau zurück?
Tja, auch ich bin und bleibe bescheiden und kauf weiter im Kiloshop meine Kleidung.
8. November 2007 um 15:21
GEMEINSAM IST MAN STARK !!!!
Liebe MVV ´ler .
liebe ADK Arbeitnehmervertreter VKM und VERDI.
Euer Entschluß, dass von der Arbeitgeberseite gemachte Angebot von einer “Abfindungssonderzahlung” in Höhe von 800,– EURO mag dem Einen vollkommen richtig, dem Anderen vollkommen falsch erscheinen. Man wird es ersteinmal nicht ändern können also damit leben müssen.
Aber ich denke , es ist der Blick fürs Ganze den man nicht verlieren darf. Gerade in dieser- vieles wenn nicht gar alles entscheidenden- Tarifverhandlung ist dieser “Blick fürs Ganze” ganz besonders erforderlich.
Die Konsequenz kann also nur die Ablehnung eines solchen Angebotes sein. Denn was zahlt man als Mitarbeiter der Evangelischen Landeskirche bei der Entgegennahme eines derartigen ” Geschenkes ” letztendlich wirklich drauf ???
Diese Frage wird sich sicherlich in den nächsten Wochen von selbst beantworten.
Allein die Tatsache , dass sich die Arbeitgeberseite in der vom Evangelischen Pressedienst mit Datum vom 7.November 2007 herausgelegten Nachricht von der ablehnenden Haltung der Arbeitnehmervertreter unverstanden fühlt, klingt wie bloßer Hohn und Spott. Die “gnädige” 800,–Euro Gabe nicht anzunehmen, wird groß angekreidet.
Die eigentlichen Dinge wie Verschlechterung des Kündigungsschutzes, Verlängerung der Arbeitszeiten,etc.etc. werden überhaupt nicht erwähnt.Ebenso erscheint es höchst seltsam , dass plötzlich in dieser Pressemitteilung von heute , pauschal von privatrechtlichen Mitarbeitern gesprochen wird.
Will man hier schon von Arbeitgeberseite neue arbeitsrechtliche Fakten schaffen ?
Anmerkg: Die Pressemitteilung ist unter der Rubrik Pressemitteilungen auf der Homepage http://www.evlka.de der Landeskirche nachzulesen.
Was bleibt also aus meiner Sicht zu tun…
In starken Auftritten dem Arbeitgeber zeigen , dass es so nicht geht!
..und hier wirklich starke Auftritte keine symbolischen
Solidarität unter den tausendnen von betroffenen Mitarbeitern begründen und herstellen.
Gemeinsamkeit erzeugen , sich gegenseitig an die Hand nehmen , unterhaken und den Vorstellungen des/der Dienst-damen -herren zusammen entschieden entgegentreten.
Öffentlichkeit herstellen . Denn auch der normale Kirchensteuerzahler hat ein Recht auf Information was mit seinen Steuern geschieht , oder besser in diesem Tatriffall nicht geschehen soll.
ALSO: BAUT STÄRKE AUF !!!
DENN NUR GEMEINSAM IST MAN STARK
7. November 2007 um 19:56
Mir reicht es, wann wird endlich gestreikt?
Ich glaube nicht mehr an das soziale Gewissen der Landeskirche. Nach sechs Lohnkürzungen, Inflationsrate und Preiserhöhungen in allen Bereichen habe ich weit über 30% weniger als vor vier Jahren und komme nicht mehr über die Runden. Mir geht es finanziell sehr schlecht, ich kann mir seit vier Jahren keinen Urlaub mehr leisten. Was die Kirche mit uns macht ist einfach nicht mehr sozial, ja sogar unchristlich.
7. November 2007 um 19:28
Meine Meinung: Keinen Deut zurück weichen! Und notfalls in den Ausstand gehen!
Ein Abkoppelung vom öffentlichen Dienst ist unannehmbar!
7. November 2007 um 11:27
Lieber Werner, liebe Kollegen,
ihr habt angefragt, welche Meinung die WOB-MAV zu einer Aktion am Do.,den 29.11.07 (Synode)vertritt:
Wir wollen demonstrieren, wenn eine ernstzunehmende Personenanzahl zustande kommt!!
Wir wollen sehr deutlich zeigen, was wir fordern:
Gerechte, am Öffentlichen Dienst orientierte, Bezahlung der (verbleibenden) Mitarbeiterinnen der Hannoverschen LK. V.G.Marina
2. November 2007 um 18:30
TARIF – INFO 4 / Soziales Verhalten eines Nudelfabrikanten
Für die Angestellten dort freut es mich. Doch kann man es natürlich nicht auf unsere kirchlichen Verhältnisse übertragen.
1. entschied dort einer – nämlich der Chef
2. in der oberen Hierarchie der Landeskirche wird man gut bezahlt, weil man ja auch Entscheidungen treffen soll. Aber es gibt eben keinen, der (sich) entscheiden kann… eine schwere Bürde, die diese Menschen zu tragen haben. Wollen täten sie schön, aber tun können sie es nicht.
Hier muss also die ADK und erforderlichenfalls die gesamte Mitarbeiterschaft deutlich machen: diese Entscheidung nehmen wir Euch gerne ab! WIR helfen euch bei der Formulierung und bei der Umsetzung. Das ist wie mit Kindern: manchmal muss man deutlich machen: j e t z t machen w i r das s o !
3. wollen die kirchlichen Mitarbeiter ja nicht mehr haben, sondern das, was ihnen eigentlich zusteht, um ihrerseits wieder zu bezahlen, was von ihnen gefordert wird: Miete, Heizöl, Gas, Strom, Lebensmittel usw. und Kinder großziehen, die letztlich wieder als Kirchenglieder mithelfen, das Kirche Kirche bleibt!
Über 40 Jahre im kirchlichen Dienst – da wird man bescheiden….
1. November 2007 um 18:28
Einen herzlichen Gruß an das Team, an Werner Massow und Wilfried Staake, die schnell und gut arbeiten! Wünsche dem MVV-K weiterhin gutes Gelingen, viele neue Mitglieder und vor allem viel Kraft und Verhandlungsgeschick den Arbeitgebern die Stirn zu bieten!
Alles Gute!
Wilhelm Brockmann, Bodenwerder