Einigung über die ADK-Sitzverteilung

24. März 2011

Mit Hilfe des Mediators Guus van der Upwich hat die Arbeitnehmerseite eine Einigung über die ADK-Sitzverteilung  erreicht. Am Mittwoch, 23. März gelang der Durchbruch, nachdem die Parteien seit Herbst letzten Jahres über die Anzahl der Sitze gestritten hatten.

Der Direktor der Schiedsstelle, Bender, hatte die Arbeitnehmer-Organisationen aufgefordert, untereinander eine Einigung im Rahmen eines Mediationsverfahrens bis zum 27.03.2011 herzustellen. In den insgesamt drei Sitzungen wurden verschiedenste Möglichkeiten der Kooperation der Arbeitnehmerorganisationen besprochen. Verdi erklärte im Verlauf des Verfahrens, nicht  in der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission weiter arbeiten zu wollen, was allgemein bedauert wurde. Die verbliebenen Organisationen, die sich aus pragmatischen Gründen weiter am Dritten Weg beteiligen, einigten sich dann am 23.03.2011 auf folgende Sitzverteilung der Arbeitnehmerseite:

Der Verband der Kirchenmusiker verzichtet auf eine Individualbenennung in der ADK. Der Verband wird mit seinen Interessen  in der Kontingentbenennung beim VKM-Hannover berücksichtigt. Mehr: Ergebnisse des Mediationsverfahrens

Damit steht der Neubildung der ADK in absehbarer Zeit nichts mehr im Wege. Der MVV ist sich seiner gestiegenen Verantwortung sehr bewußt.

Zwischen MVV und Kirchenmusikerverband wurde vereinbart, gemeinsam die durch den Schriftsatz des MVV zur ADK-Besetzung entstandenen Verletzungen aufzuarbeiten und auch gewisse Richtigstellungen vorzunehmen. W.M.